IT und Telekommunikation

Mögliche Fragestellungen, die mit dem Themenfeld „IT und Telekommunikation“ Verbindung stehen:

  • Welche Rohstoffe stecken in Handy, Computer und Flachbildschirm?
  • Wo werden sie unter welchen Bedingungen abgebaut und inwieweit werden in der Produktion recycelte Materialien eingesetzt?
  • Wie lange ist die Lebensdauer meines Computers?
  • Und wie lange braucht es, bis ich das Gefühl habe, mein Gerät ist veraltet – obwohl es sogar noch funktioniert?

Das waren die Themen, die die Bürgerinnen und Bürger beschäftigt haben:

Man muss Limits für die Hersteller einführen und sie mehr in die Pflicht nehmen. Es braucht ein Verbot von digitalen Sollbruchstellen z.B. bei Druckern. Außerdem sollten Service und Rücknahme von Geräten erweitert werden, sodass z.B. alte gegen neue Teile eingetauscht werden können (Förderung der Langlebigkeit bei Basisprodukten).  Herstellungsbedingungen müssen transparent ausgewiesen werden. Verpflichtung zur Abwärteskompatibilität (Erklärung zum Begriff laut Wikipedia von Moderation: Als Abwärtskompatibilität  wird die Verwendbarkeit bzw. Kompatibilität neuerer oder erweiterter Versionen eines technischen Objekts oder Standards zu den Anwendungsbedingungen einer früheren Version bezeichnet. Eine neuere Version einer Software sollte die mit der älteren Version erstellten Dokumente wieder öffnen und weiterverarbeiten können. Während dies häufig gut gelingt, sind Dateien einer neueren Software-Version meistens durch die ältere Version nicht mehr lesbar, was viele Anwender zu Aktualisierungen zwingt.)

Handys und andere Geräte sollten verstärkt nach dem Baukastenprinzip aufgebaut werden mit standardisierten Akkus, Kameralinsen und Handyschalen. Auf diese Weise kann man Teile leichter austauschen und das Gerät reparieren. Handys etc. könnten/sollten dann länger genutzt werden.

Im Bereich der Software wurden mehr „offene“ Systeme gefordert, sodass eine neue Software keine neue Hardware erforderlich macht.

Zum Thema Energieverbrauch wurde die intelligente Steckdose oder Smart grid angeregt, die hilft, Energie und damit auch Ressourcen zur Produktion von Energie zu sparen. Zudem sollten etwa Anbieter von Suchmaschinen wie google anzeigen, wie viel Energie/Ressourcen etwa für eine Suchanfrage verbraucht werden.

Weiterer Ansatz: Cloud Computing