IT und Telekommunikation

Mögliche Fragestellungen, die mit dem Themenfeld „IT und Telekommunikation“ Verbindung stehen:

  • Welche Rohstoffe stecken in Handy, Computer und Flachbildschirm?
  • Wo werden sie unter welchen Bedingungen abgebaut und inwieweit werden in der Produktion recycelte Materialien eingesetzt?
  • Wie lange ist die Lebensdauer meines Computers?
  • Und wie lange braucht es, bis ich das Gefühl habe, mein Gerät ist veraltet – obwohl es sogar noch funktioniert?

Das waren die Themen, die die Bürgerinnen und Bürger beschäftigt haben:

 

Was beschäftigt Sie beim Thema „IT und Telekommunikation“ und wie könnte man hier Ressourcen einsparen?

Positives Beispiel Fairphone: Durch eine Modularisierung von Produkten wird es einfacher, Einzelteile auszutauschen und zu reparieren, anstatt gleich das ganze Gerät neuzukaufen.

Idee: Man sollte mehr Teile wie z.B. Zubehör normieren. Stecker von Kopfhörern sind z.B. schon heute so normiert, dass sie an die meisten Geräte anschlussfähig sind. Eine Idee wäre es, dieses Ansatz der Normierung auch auf andere Teile wie etwa Akkus auszuweiten. Man könnte z.B. 5 verschiedene Akkugrößen normieren, sodass die Hersteller sich an diesen Größen orientieren müssen. Das würde auch den Austausch von Handyakkus erheblich vereinfachen.

Der Online Versand Handel kann man ressourcenschonender aufbauen und Fläche, Heizkosten und Beleuchtung für Ladnflächen sparen. Man muss allerdings den Ressourcenverbrauch von Transport- und Lagerung einkalkulieren.

 

Das beschäftigt die Teilnehmer/-innen der Bürgerwerkstatt besonders:

  • Telefon an Anbieter gebunden
  • Automatisch alle 2 Jahre ein neues Handy im Vertrag
  • Innovationsgier à Statussymbol
  • Versandhandel versus Einzelhandel?
  • Bargeldloser Zahlungsverkehr (verführt zu Konsum)

Aber: Herstellung von Scheinen und Münzen braucht auch Ressourcen

 

Wie kann man es schaffe, dass im Themenfeld „IT und Telekommunikation“ weniger Ressourcen verbraucht werden?

  • Anschlüsse für z.B. Ladegeräte, Kopfhörer usw. standardisieren
  • Diverses Zubehör als Option beim Erwerb anbieten
  • Modularisierung (z.B. Fairphone) à verschiedene Module können einzeln nachgekauft werden
  • Längerer Software Support (4-5 Jahre ab Kauf des Handys)
  • Recycling-Möglichkeiten verbessern (z.B. mehr Annahmestellen)
  • Anreize schaffen (Pfandsystem)