Vorheriger Vorschlag

Reparatur ermöglichen

Bei Elektrokleingeräten sollten Schrauben verboten werden, die sich nicht oder nur sehr schwer öffnen lassen.
Dagegen wird sicher mit Sicherheitsbedenken argumentiert, es soll verhindert werden, das Leien "gefährliche" Geräte öffnen. Das Argument zieht nicht, Beispiel: bei einer Lampe besteht schon Lebensgefahr beim Wechseln der Birne, was ohne Werkzeug möglich ist und bei einem Toster sind aktive (unter Spannung stehende) Teile konstruktionsbedingt ebenfalls ohne Werkzeug berührbar.
Das Sicherheitsargument wird von der Industrie vorgeschoben, weil Reparierbarkeit nicht gewollt ist.
In meinem Beruf als Elektromeister und als Mitarbeiter in Repair-Cafes stören mich solche "unlößbaren" Schrauben gewaltig!

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Nächster Vorschlag

Kaffebecher

Ist vielleicht keine große Sache und findet eventuell wenig Anhänger ;-) : "Coffee to go" -Becher sind mittlererweile zur Massenplage geworden. Man sollte dafür einen gehörigen "Abfall"-Aufpreis verlangen für diesen Luxus, abgesehen von der Unsitte, überall auch an unpassenden Orten seinen Kaffee aus dieser "Papp-Schnabeltasse" zu schlürfen.

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Wie ressourceneffizient ist dieser Dialog?

Interessant ist für mich die Frage wie ressourceneffizient ein derartiger Dialog ist.
Eine Plattform wird eingerichtet und betrieben.
Der finanzielle Aufwand ist nicht transparent.
Der CO2-Ausstoss ist erheblich (PCs, Server ,...)
Moderatoren werden beschäftigt.
Etwas über 100 Bürger nehmen teil. und versuchen ehrenamtlich Dinge zu lösen, die Wissenschaftler schon untersucht und gelöst haben und die Politiker jetzt umsetzen müssen.
Alles fließt dann in das Ressourceneffizienzprogramm.
Wie erfolgt die Umsetzung in die Praxis?
Wie können 80 Mio. Bürger erreicht werden?
Wie groß ist der Nutzen?

Sehr geehrte Damen und Herren,
von diesem kritischen Beitrag fühle ich mich angesprochen.
Ähnliche Fragen habe ich mir gestellt und würde auch gerne wissen, was dieses Projekt für ein Finanzvolumen umfasst. Zumindest die Beteidigung im Onlinedialog, lässt die Frage aufkommen, ob dort Aufwand und Ertrag im Verhältnis stehen. Viele Dinge sind mit Gutachten belegt, Programme geschrieben und warten auf die ernsthafte, politische Umsetzung. Viel Populismus und, wenn wahrgenommen, Aktionismus mit großer medialer Selbstdarstellung. Jedoch politisch gewollt und forciert durch viele Förderprogramme sind Wachstum und Konsum. Aber: Es hat schon eine Bewusstseinsschaffung stattgefunden, die jetzt mehr Menschen erreichen muss und den guten Gedanken und hoffentlich Taten, Flügel verleiht.

Moderationskommentar

Liebe Bettina Huck, lieber Waldfreund,
vielen Dank für Ihre kritischen Nachfragen. Sie könne Anregungen und Kritik auch gerne in unser Lob- und Kritikforum (http://www.gespraechstoff-ressourcen.de/dialog/lob-und-kritik) einstellen.
An den Bürgerwerkstätten haben 200 zufällig ausgewählte Bürgerinnen und Bürger teilgenommen. Im Online-Dialog konnten sich engagierten Bürgerinnen und Bürger mit ihren Ideen und Anregungen einbringen. Insgesamt sind 180 Beiträge eingegangen. Berücksichtig man, dass Ressourcenschutz ein sehr abstraktes und fachliches Thema ist, sind wir mit dieser Beteiligung durchaus zufrieden. Wir danken allen Engagierten, dass sie sich hier eingebracht haben.
Es ist erklärtes Ziel des Programms und Dialogs, dass in ProgRess II nicht nur die Meinung von Experten, sondern auch die Perspektive von BürgerInnen einfließen. Auf diese Weise können Handlungsempfehlungen entwickelt werden, die an die Alltagswelt der BürgerInnen anknüpft (siehe unsere FAQ: http://www.gespraechstoff-ressourcen.de/informationen#2466).
Ressourceneffizienz, Wirtschaftlichkeit und Transparenz sind uns wichtig. Deswegen haben wir bei den Bürgerwerkstätten darauf geachtet, z.B. beim Catering mit regionalen und Bio-Produkten und mit Recyclingpapier zu arbeiten. Aus unserer Sicht ist es eine sehr gut investierte Zeit, dem Thema Ressourcenschutz mehr Aufmerksamkeit zu schenken und dafür ist dieser Bürgerdialog da. Angaben über die genauen Kosten des Dialogverfahrens können wir leider nicht geben. Es gibt aber im Rahmen des Informationsfreiheitsgesetzes die Möglichkeit eine Anfrage an https://fragdenstaat.de/ zu stellen.

Herzliche Grüße

Moderation JG