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Wer nicht konsumiert verbraucht keine Ressourcen

Ressourcenschutz kommt vor Ressourceneffizienz. Was nicht konsumiert wird verbraucht i.d.R. keine Ressourcen. Aus diesem Grund sollte die Frage nach dem echten Nutzen einen Gutes vor dem Konsum kommen. Wird ein Produkt wirklich gebraucht? Macht es glücklich? Wenn ja wen und wie lange.
Die meisten Menschen erfahren langfristig Glück nicht durch Konsum, sondern durch Erlebnisse und soziale Beziehungen.
Ein Anregen zum Nachdenken über freiwilligen Konsumverzicht passt allerdings nicht zu einer Wirtschaftspolitik, in der Wachstum an erster Stelle steht. Diesen Zielkonflikt zu überwinden ist wohl die größte Herausforderung beim Thema Ressourcenschutz/-effizienz.

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Bund muss ÖPNV auch nach 2019 fördern

Der Bund muss seine Beteiligung am regionalen ÖPNV auch nach 2019 zusichern. Der Plan ist bisher, sich 2019 aus der Förderung zurückzuziehen. Damit wären Pendler gezwungen, aufs eigene Auto umzusteigen. Ressourceneffizienz sieht anders aus. Eine Unterschriftenaktion läuft gerade, initiiert von Verdi.

Geben Sie Ihre Stimme bis zum 26. Juni ab unter www.verkehr.verdi.de

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Abfallvermeidung durch Langlebigkeit und Qualität

Wie lange hält ein neuer Wäschekorb? Üblicherweise etwa 2 Jahre. Aber es geht auch anders. Ich habe 1984 einen Plastikwäschekorb (!) für 5 D-Mark gekauft, diesen habe ich bis zum heutigen Tag in Gebrauch. Er hat nur die üblichen Gebrauchsspuren, bislang war nicht eine Reparatur notwendig und er hat keine Risse. Solange die Politik keinen Riegel vor die “Produktion auf Verschleiß“, beziehungsweise “Herstellung minderwertigerer Waren“ schiebt, nützt auch kein guter Wille als Endverbraucher ein solch überdurchschnittlich, langlebiges Produkt zu erwerben, da es faktisch nicht produziert wird.