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Pfand für Plastiktüten

Ein Pfandsystem für Plastiktüten, zusätzlich zu einer Pflichtgebühr, würde meines Erachtens noch viel mehr bewirken als eine Gebühr alleine. Die meisten weggeworfenen Plastiktüten würden wieder eingesammelt und abgegeben werden. Sie gelangen dann nicht mehr durch Wind und Flüsse ins Meer, wo sie zu Mikroplastik zerfallen. Beim Flaschenpfand funktioniert das Einsammeln schon lange hervorragend.
Ob Plastiktüten wirklich annähernd vollständig durch Stoff- oder Papiertüten ersetzt werden können, erscheint mir fraglich. Die riesigen Mengen, würden vermutlich trotz Mehrfachnutzung die natürlichen Rohstoffressourcen Baumwolle, Holz, etc. überfordern.

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Nächster Vorschlag

Printmarketing

Selbst Waschbär, Deerberg usw. bringen alle paar Wochen einen neuen leicht veränderten Katalog heraus. Einmal kurz schauen und das meiste kommt in die Tonne.
Ist Papier zu billig? Dann sollte man diese Marketingmaßnahmen mit Steuern regulieren.
Und die Arbeitsplätze in der Druckindustrie? Wir brauchen unkonventionelle Ideen für Recyclingmaßnahmen!
Noch viel schlimmer ist nämlich der wöchentliche Werbewust der regionalen Supermärkte und Discounter, der meist direkt in die Altpapiertonne wandert.
Werben kann man auf jeden Fall online und man könnte in jedem Ort Werbetafeln(digital oder mit Plakaten) platzieren, die allerdings nicht zu gehäuft auftreten dürfen.
Ich denke, dass regionale Radiosender hier auch eine größere Rolle übernehmen könnten.

Vielleicht sollte man aber auch Werbung, wie sie heute betrieben wird, ganz in Frage stellen. Ist das wirklich so noch zeitgemäß?

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Lebensmittelabfälle reduzieren

In Deutschland landen 81 kg pro Jahr und Kopf im Müll. 60 % des vermeidbaren Lebensmittelabfalls fällt im Handel an. In Frankreich dürfen Händler Lebensmittel nicht mehr wegschmeißen. In Deutschland fehlen Anreizsysteme oder auch Verbote, um das Problem anzugehen.