Vorheriger Vorschlag

Auch Ressourceneffizienz braucht einen gesetzlichen Rahmen

Der Markt regelt eine nachhaltige Produktion von Lebensmitteln, Bekleidung und sonstigen Produkten ebensowenig wie die Ressourceneffizienz. Eine freiwillige Selbstverpflichtung der Unternehmen funktioniert nicht, die Macht der Verbraucher ist begrenzt. Veränderungen dauern zu lange. Und soviel Zeit haben wir vermutlich nicht mehr.

Es braucht daher verbindliche Vorschriften/gesetzliche Vorgaben für den Umgang mit Ressourcen.
Zu regeln sind u.a.:
ökologische und soziale Bedingungen der Herstellung, Einsatz von Energie, Lebensdauer, Reparierbarkeit und Reparaturbetriebe, Ersatzteile, Vermeidung von Schadstoffen, Rücknahme durch den Hersteller, fachgerechte Entsorgung bzw. Recycling, Verursacherprinzip für die Hersteller: Wer die Kosten verursacht, bezahlt sie.

Mit einem derartigen Regelwerk kann Nachhaltigkeit gelingen.

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Nächster Vorschlag

CO2-Abgabe/Müllgebühren und Bildung über ökologischen Fussabdruck

1) CO2-Abgabe, die an der Quelle und beim Import erhoben wird (direkt auf Brenstoffe und als CO2 Produkt-Fussabdruck) und pro Kopf verteilt wird (und nicht pro Haushalt). Das ist aufkommensneutral (keine Gesamtbelastung durch neue Steuern), hat aber einen Steuerungseffekt: wer CO2 spart, bekommt Geld heraus und kann es für CO2-arme Energieformen oder Produkte ausgeben, bis die Kosten dafür sinken und die Abgabe mangels CO2-Emissionen zurückgeht und schliesslich verschwindet. Eine Quellen- und Produktabgabe ist schwieirg (CO2-Fussabdruck berechnen: Lieferkette, Zuordnung, eingesetzte Energie, ..) aber sie verhindert, dass energieintensive Wegwerf-Dämmungen einen negativen Effekt hervorrufen können (denn diese haben dann auch eine hohe Abgabe). Man könnte eine zweite Abgabe für geringe Recyklingfähigkeit (z.B. Erhöhung der allgemeinen/toxischen Müllgebühren) einführen (CO2 ist eine spezielle Sorte von Müll).

2) Bildung zum ökologischen Fussabdruck in die Lehrpläne und öffentlichen Rundfunk aufnehmen: nur so kann man erfahren, was wirklich lohnt: Licht ist ein kleiner Faktor, aber Klimagas/Energieanteil; Fliegen, Autofahren, Fleisch, Heizen, Warmwasser,, komplexe technische Produkte sind grosse Anteile, bei denen sich Einsparungen lohnen. Dies verhindert selbstbetrügerisches Verhalten, das nur wenig bringt, oder gar kontraproduktiv ist (ich verwende Energiesparlampen und "dafür" mache ich eine Fernreise mit dem Flugzeug).

#CO2, #Müll, #Recyckling #Bildung

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Keine Lebensmittel mehr verschwenden

Supermärkte sollen abgelaufene oder nicht mehr ganz frische Waren nicht mehr wegschmeißen dürfen, sondern sollen diese - solange sie nicht verdorben sind - nach Ladenschluss für AbholerInnen zur Verfügung stellen. VerbraucherInnen sollen über den richtigen Umgang mit Lebensmitteln informiert und und für die Folgen von Lebensmittelverschwendung sensibilisiert werden, z.B. wie in Frankreich im Rahmen eines Schulfachs.