Vorheriger Vorschlag

grundsätzliche global nötige Änderungen

ich war teilnehmer bürgerwerkstatt Heubach,13.6.15
an Fr. Julia Felitz zur weiterleitung an die Bundesumweltministerin
-was ich am Samstag nicht sagen konnte:
International führend haben wir das total falsche Wirtschafts- und Finanzsystem.Funktion nur durch Überkonsum, Überproduktion u. Wachstum. Das Finanzsystem hat versagt. Das gesamte globale Geldvermögen besteht zu 90% nur virtuell.
Politk:
Durch das System ist die Regierung hauptsächlich damit beschäftigt, ihre gemachten Wahlversprechungen während der Legislaturperiode wenigstens einigermassen zu erfüllen. Die visionären, langfristigen Aufgaben bleiben dabei weitgehend auf der Strecke. Ausnahme Energiewende seit Fukushima, wofür wir auch weltweit bewundert werden.
Was müssen wir weltweit tun?(Deutschland übernimmt doch gerne Vorbildfunktionen)
-Eine weltweite Regierung, ausgestattet mit ungeheurer Macht z.B. dieUNO, die selbst dieUSA unter Kontrolle hat. Sie muss alle Themen bestimmen, die die Zukunft der Menscheit betreffen.
Also nicht nur in ökologischer Richtung z.B. Klimawandel,
auch in ökonomischer Richtung(Umbau des Wirtschafts-und Finanzsystem)
-die Geldgier muss besiegt werden. Die Multikonzerne müssen ihre Ziele ändern.Nicht Wachstum und Profit, die Befriedigung der Bedürfnisse der Menschheit muss ihre Aufgabe sein.

Wie soll man diese Regierung erschaffen?
1 weltweite Regierung, untergeordnete Regierungen für die einzelnen Staaten.
Ende wegen Zeichenbeschränkung
MfG
Rolf Eisele

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Nächster Vorschlag

Absolute Kennzeichnungspflicht

Für Lebensmittel und Kosmetika ist es schon lange Pflicht - warum sollte der Verbraucher dann nicht auch bei anderen Dingen (Gebrauchsgegenstände, Verpackungen, Spielzeug !!) das Recht haben, zu wissen, woraus sie bestehen? Es würde mich z.B. schon sehr interessieren, woraus das Plastiktierchen besteht, das mein Sohn so gerne durchkaut - etc.
Eine bewusste Entscheidung für oder gegen ein Material ist schliesslich nur möglich, wenn es Informationen darüber gibt.
Gerade Plastik ist in der Entsorgung ein riesiges Problem, weil es so viele verschiedene Stoffe umfasst. (Siehe "Kunststoff-Kreislauf"). Eine genaue Kennzeichnung inkl. Zusatzstoffen ist die Voraussetzung für jede weitere Massnahme, wie z.B. Abgaben für nicht/schlecht recyclebare oder bes. umwelt- oder gesundheitsschädigende Stoffe, bzw. Vergünstigungen für nachhaltige Produktion oder geschlossene Stoffkreisläufe.

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Gemeinden, Schulen, Krankenhäuser als Verbraucher

Veränderungen können grob von zwei Seiten ausgehen: Zentrale Regelung (Gesetze) oder Nachfrage (Verbraucher). Neben der Gesetzgebung haben Bund und Länder auch als Grossverbraucher entsprechend grosse Verantwortung, zusätzlich zur Vorbildfunktion:
1. Alle Briefe/Flyer auf Recyclingpapier drucken (Schulhefte aus Recyclingpapier und Schnellhefter aus
Pappe statt Plastik auf die Besorgungsliste und Eltern darauf hinweisen, dass Aufziehfüller oder -patronen die bessere Wahl sind)
2. Recyclingpapier auch auf dem WC und als - falls verwendet - Einmalhandtuch.
3. (der Vorschlag stammt aus einem Beitrag hier) Trockenseife ohne Plastikverpackung zum Reiben oder als Pulver aus dem Pappkarton

Für öffentliche Aufträge:
4. keine Verwendung von Tropenhölzern, bevorzugt oder verpflichtend FSC-Holz.
5. Kein Bodenbelag oder Kabelummantelungen ,-schächte aus PVC in öffentlichen Gebäuden. Neben der umweltschädlichen Herstellung und Entsorgung besteht hier im Brandfall auch ein erhebliches Gesundheitsrisiko durch das Entstehen hochgiftiger Gase (Dioxine, Furane) und Salzsäure, die anschliessend auch extrem hohe Sanierungskosten verursachen.
6. Regionale Produktion vorziehen. Das spart Transportwege und fördert auch lokale Arbeitsplätze.
7. Bei der Vergabe Umweltgesichtspunkte (Langlebigkeit, Nachhaltigkeit) mitberücksichtigen - dafür müsste es ggf. eine finanzielle Unterstützung vom Bund geben, da viele Gemeinden sich das langfristig Bessere sonst nicht leisten können.