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Güllekompostierung

Die konventionelle Landwirtschaft nutzt zurzeit in der Regel mineralischen bzw. energieintensiven Dünger (Kalium, Phosphate, Stickstoff). Diese Ressourcen lassen sich durch die Ausbringung von Gülle einsparen.

Gülle wird aber heutzutage durch die industrielle Tierhaltung zunehmend zu einem Problem. Häufiges Ausbringen von Gülle bewirkt eine Überdüngung der Felder, insbesondere mit Nitrat, welches auch oft ausgewaschen wird und ins Grundwasser gelangt.

Die Lösung zur Nutzung dieses natürlichen Rohstoffes ist die Kompostierung. Die hauptsächlichen Vorteile sind die Fixierung des Stickstoffes und den Aufbau von Humus. Letzteres macht die Kompostierung gegenüber den Gärrückständen der Biogasanlagen vorteilhafter. Anstatt den gebundenen Kohlenstoff zu verheizen (Pyrolyse) oder teilweise zu entfernen (Fermentation) kann man Gülle als vollwertigen Dünger verwenden. Weiterhin treten wie bei den Gärrückständen kaum unangehme Geruchsbelästigungen für die Bürger auf und der Stickstoff kann von den Pflanzen dann genutzt werden, wenn er auch benötigt wird.

Es gibt schon seit den 90ern gute Patente für diese ressourcen- und umweltschonende Düngetechnologie. Allerdings ist die Güllekompostierung noch nicht wirtschaftlich. Die Bundesregierung sollte daher Pilotprojekte durchführen und finanzieren. Zusätzlich können und sollten Begleitgesetze zur Ablösung ressourcenverbrauchender Dünger vorangetrieben werden,

Christoph Peschke, Bundesvorsitzender Junge Ökologen

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Gewinn aus nicht regenerativen Energien

Der Gewinn der Energieerzeuger, welche nicht regenerativ arbeiten (Atomkraft, Kohlekraft, etc.), sollte in erneuerbare Energieprojekte investiert werden und nicht in Chefetagen landen.

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Pfand auf Elektrogeräte

Auf Elektrogeräte sollte ein Pfand erhoben werden. Gerade kleine Geräte werden noch viel zu oft einfach über den Restmüll entsorgt und wertvollste Ressourcen so nicht genutzt.