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Verschwendung von Lebensmitteln

Muss eigentlich all das Obst und Gemüse etc in Plastik eingeschweißt sein? Wie wäre es mit mehr loser Ware und der guten alten Papiertüte?
Handel - bitte nicht so viele Lebensmittel wegerfen! Wie wäre es mit billiger anbieten? Oder der Tafel zur Verfügung stellen?
Für jeden Einzelnen von uns sollte gelten: Erst fragen "Brauch ich das wirklich?" bevor wir etwas kaufen. Ich bin mir sicher, so kann man viel Müll einsparen.

B.Becker

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Einführung einer Ressourcensteuer auf den Abbau oder die Verwendung nicht-erneuerbarer Rohstoffe

Ressourcensteuern setzen finanzielle Anreize, um Ressourcen zu schonen und effizient zu nutzen. Konkrete Ansatzpunkte dafür sind die existierende Förderabgabe und eine Primärbaustoffesteuer. Eine Ausweitung der Förderabgabe auf „grundeigene“ Bodenschätze und eine Aufhebung der Ausnahmen von der Förderabgabe aufgrund „alter Rechte“ einiger „bergfreier“ Bodenschätze wie z.B. die Braun- und Steinkohle sollten überprüft werden. Zudem sollte zumindest der Regelsatz von 10 Prozent konsequent angewendet werden.

Baumaterialien machen einen beträchtlichen Anteil am gesamten Stoffstrom aus und deren Abbau ist mit einem großem Umwelteingriff verbunden. Gleichzeitig bestehen in diesem Bereich große Ressourcenschonungspotentiale. Eine Primärbaustoffsteuer kann helfen, diese Potenziale auszuschöpfen. Gleichzeitig ist eine solche Steuer mit vergleichsweise geringen Wettbewerbseffekten verbunden, da Baumineralien meist lokal verwendet werden und Außenhandel kaum betrieben wird. Andere Länder machen vor, dass eine solche Steuer effektiv zur Ressourceneffizienz beitragen kann.

Mittelfristig sollte die Besteuerung auf alle nicht-erneuerbaren Rohstoffe ausgeweitet werden. Neben dem Ziel der Ressourceneffizienz können Ressourcensteuern Staatseinnahmen bereitstellen, dazu beitragen den Abbaupfad zu verlangsamen und externe Kosten zu internalisieren.
Infos:
http://www.foes.de/pdf/2012-08-Diskussionspapier-Ressourcensteuern.pdf
http://www.foes.de/pdf/Diskussionspapier%20Baustoffsteuer.pdf

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Strompreisregulierung

Die Strompreise sollten so gestaltet sein, dass man bis zu einer bestimmten Grenze Strom beziehen kann, den sich alle leisten können. Und alles was über den Normalstrombedarf hinausgeht, sollte extrem teuer sein, so dass es richtig weh tut. Dann überlegt sich jedeR, ob es sich nicht doch lohnt, die Gefriertruhe aus den 80ern rauszuschmeissen und doch konsequenter alle elektroischen Geräte auszuschalten, wenn sie nicht benötigt werden. Dies wäre sozial und grün zugleich.

Hieße das nicht, dass die Preise und die Rahmenbedingungen von einer zentralen (staatlichen) Stelle festgelegt und überwacht werden müssten? Das wäre ein Eingriff in den Markt, der seit der Liberalisierung zumindest in Teilen ein Oligopol und kein Monopol mehr ist. Damit würde man voraussichtlich auch viele Errungenschaften kaputt machen ("grüner Strom" etc.).