Vorheriger Vorschlag

Leihen/Mieten statt kaufen

Dinge zu leihen/mieten statt sie kaufen schont die Ressourcen. Man kann praktisch alles leihen: von Autos und Fahrrädern über Werkzeug, Handys und Bücher bis zu Abendgaderobe, Kunst und Pflanzen. Außerdem ist es meistens billiger, wenn man die Sachen nur kurz benötigt und es spart Platz.
Kommunen/Landkreise sollten dafür Online-Plattformen anbieten.
Beispiel: Das Leihlexikon für München und Umland
www.awm-muenchen.de/privathaushalte/abfallvermeidung/leihlexikon.html

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Nächster Vorschlag

eigene Gefäße für Essen zum Mitnehmen

Ich finde, man sollte nur einmal verwendbare Verpackungen für Essen zum Mitnehmen (z.B. das Mittagessen in der Fleischerei) abschaffen und stattdessen gesetzlich regeln, dass jeder mit einem eigenen Gefäß kommt, um das Essen mitzunehmen.
Des weiteren könnten man zum Beispiel bei Subway dafür sorgen, dass es nicht mehr zu den Hygienestandards gehört, das Sub einzupacken auch wenn man es direkt im Laden isst.

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Kleidung aus Abfall aus den Ozeanen

Derzeit wird immernoch ein Großteil der Kleidung aus Kunststofffasern hergestellt. Statt diese jedes Mal neu zu produzieren könnte man doch den Plastikmüll aus den Ozeanen dafür verwenden. Ein solches Vorhaben ist nicht utopisch und sehr gut praktisch anwendbar, wie Adidas zeigt. Damit weitere Unternehmen diesem Beispiel folgen, könnte man einen entsprechendes Gesetzes verabschieden.

das hört sich nach Zukunft an... irgendwann wird uns ja auch das Rohmaterial für Plastik ausgehen...

Hallo Franz,
deinen Beitrag finde ich spannend. Kannst du einen Link zu der entsprechenden Adidas-Initiative geben? Erscheint mir noch schwer vorstellbar, aber es lohnt sich sehr, darüber nachzudenken.

Hier der link zum Presseartikel
http://www.zeit.de/wissen/umwelt/2015-04/recycling-kleidung-plastik-meer

Und ich fürchte, das ist keine echte Lösung, sondern mehr vom "end of the pipe"-Denken. Ressourceneffizient wäre, z.B. weniger Kunststoff-Einwegprodukte in den Kreislauf zu bringen, sortenreine Abfälle aus der Kunststoffproduktion einzusetzen und Kunststoffe zu entwickeln, die zu 100 % recycelbar sind. Bisher findet beim Kunststoff i.A. ein Downcycling statt, d.h. es entstehen minderwertige Kunststoffe, die für bestimmte Zwecke nicht mehr eingesetzt werden können, z.B. im Lebensmittelbereich. Und um derartige minderwertige Kunststoffe vermarkten zu können, werden dann mehr oder weniger sinnvolle neue Produkte erfunden, die konsumiert werden sollen.

... und anscheinend ist Adidas ja noch gar nicht so weit. Insgesamt kommt es aber wahrscheinlich auf ein Nebeneinander an: Die ganz guten Lösungen (wenig Einwegprodukte, anständige Entsorgung, gut und vollständig abbaubare Produkte, Nachhaltigkeitsbilanzen) als erstrebenswertes Ziel und daneben Recycling aus dem Meer zur Beseitigung des bestehenden Abfalls. Auf jeden Fall sollte man Greenwashing nicht zulassen.