Was sind Ihre Ideen für das Deutsche Ressourceneffizienzprogramm?

Der Online-Dialog ist abgeschlossen! Vielen Dank für Ihre fundierten und vielfältigen Beiträge und Kommentare!

Vom 19. Mai - 03. Juli 2015 haben viele Bürgerinnen und Bürger die Gelegenheit genutzt, sich aktiv am Online-Dialog zu beteiligen und damit Ideen und Ansichten zur Fortführung des Deutschen Ressourceneffizienzprogramms (ProgRess II) zu liefern. Die Beiträge, die am meisten positive Bewertungen erhalten haben, finden Sie in unserer Topliste. Die fünf Verfasser und Verfasserinnen jener Beiträge mit der höchsten Zustimmung, werden im Herbst nach Berlin eingeladen, um der Leitung des Bundesumweltministeriums den "Bürgerratschlag" zu übergeben. In den Sommermonaten erfolgt nun die Auswertung des Prozesses. Die Ergebnisse werden im Herbst auf www.gespraechstoff-ressourcen.de veröffentlicht.

Unten stehend finden Sie die eingereichten Beiträge. Nutzen Sie die Schlagwortsuche, um sich Beiträge mit ähnlichen Inhalten anzusehen.

Kostenlose ÖPNV-Benutzung

Anstatt über Ticketpreise sollte der ÖPNV über Steuergelder finanziert werden.

Ressourceneffiziente Produkte

Die bisherigen Beiträge zeigen sehr schön die einzelnen Aspekte und Facetten des Themas "Umgang mit Ressourcen". Wirkungsvoll wäre es, gesetzlich Prioritäten für die Herstellung von Produkten festzulegen wie sie z.B. für Abfälle im Kreislaufwirtschaftsgesetz festgeschrieben sind:

Umweltabgabe auf ToGo Vepackungen

Unternehmen, die Lebensmittel in ToGo-Einwegverpackungen verkaufen, zahlen zukünftig eine Umweltsteuer, die sich an der Höhe des Gewinns des Unternehmens orientiert. Die Mehreinnahmen können dann z.B. in Umweltbildung investiert werden.

Besteuerung von Arbeit auf Verbrauch umstellen

Die Hauptsteuerlast liegt derzeit auf dem Faktor Arbeit und führt dadurch zu hohen Lohnkosten. Mit einer Umschichtung der Steuerlast auf den Verbrauch von Waren würden diese verteuert. Dadurch entsteht ein starker Anreiz, effizient mit Material umzugehen und Innovationen in Richtung Ressourceneffizienz zu Entwickeln.

Printmarketing

Selbst Waschbär, Deerberg usw. bringen alle paar Wochen einen neuen leicht veränderten Katalog heraus. Einmal kurz schauen und das meiste kommt in die Tonne.
Ist Papier zu billig? Dann sollte man diese Marketingmaßnahmen mit Steuern regulieren.

Ressourcenintensive Produkte höher besteuern

Ressourcenintensive Produkte wie Automobile und zugleich umweltschädigende und sozial nicht nachhaltige Techniken wie die Elektromobilität sollten mit einer Zwangssteuer belegt werden, bis der Nachteil durch modernere, ressourcenärmere Techniken aufgelöst wird.

Ressourcenverbrauch besteuern

Der Ressourcenverbrauch - Rohstoffe, Energie, Boden - muss erheblich stärker besteuert werden als bisher.

Eckart Kuhlwein

Abgaben für Fast Fashion Unternehmen

Abgaben von Textilunternehmen fordern, die mehr als sagen wir mal 8 Kollektionen im Jahr produzieren lassen. Auch wenn sich Unternehmen teilweise auf den Weg zu einem Existenzlohn oder einer Entgiftung der Produktionsprozesse machen, ist die Masse oft das größte Manko der populärsten Marken.

Rahmenbedingungen um geplanten Verschleiss zu reduzieren

Je schneller Geräte durch neue ersetzt werden (weil sie kaputt gehen, weil das Handy schon 1 Jahr alt ist, etc.), desto schneller entnehmen wir neue Rohstoffe der Natur um neue Produkte herzustellen.

Niedrigere Steuersätze für Produkte aus Stoffkreisläufen

Als Anreiz für eine höhere Recyclingfähigkeit und –quote von Produkten erhalten Produkte, die ihre Rohstoffe aus geschlossenen Stoffkreisläufen beziehen, niedrigere Steuersätze.
Dies wäre ein Beitrag zur Reduzierung des ruinösen "Ressourcenabbaus".

Dienstwagenprivileg

M.W. sind über 50% der Neuzulassungen Dienstwagen. Diese werden so quasi von den Arbeitnehmer-Steuerzahlern massiv subventioniert.