Was sind Ihre Ideen für das Deutsche Ressourceneffizienzprogramm?

Der Online-Dialog ist abgeschlossen! Vielen Dank für Ihre fundierten und vielfältigen Beiträge und Kommentare!

Vom 19. Mai - 03. Juli 2015 haben viele Bürgerinnen und Bürger die Gelegenheit genutzt, sich aktiv am Online-Dialog zu beteiligen und damit Ideen und Ansichten zur Fortführung des Deutschen Ressourceneffizienzprogramms (ProgRess II) zu liefern. Die Beiträge, die am meisten positive Bewertungen erhalten haben, finden Sie in unserer Topliste. Die fünf Verfasser und Verfasserinnen jener Beiträge mit der höchsten Zustimmung, werden im Herbst nach Berlin eingeladen, um der Leitung des Bundesumweltministeriums den "Bürgerratschlag" zu übergeben. In den Sommermonaten erfolgt nun die Auswertung des Prozesses. Die Ergebnisse werden im Herbst auf www.gespraechstoff-ressourcen.de veröffentlicht.

Unten stehend finden Sie die eingereichten Beiträge. Nutzen Sie die Schlagwortsuche, um sich Beiträge mit ähnlichen Inhalten anzusehen.

Notizpapier

Ganz viele Mitmenschen und Institutionen versorgen mich mit einseitig bedrucktem Papier in DIN A4-Größe. Für alle Notizen, Probeausdrucke mit dem Rechner und ähnliches benütze ich solche Rückseiten. Neues Papier benötige ich hauptsächlich für Briefe, sonst kaum.

Printmarketing

Selbst Waschbär, Deerberg usw. bringen alle paar Wochen einen neuen leicht veränderten Katalog heraus. Einmal kurz schauen und das meiste kommt in die Tonne.
Ist Papier zu billig? Dann sollte man diese Marketingmaßnahmen mit Steuern regulieren.

Gemeinden, Schulen, Krankenhäuser als Verbraucher

Veränderungen können grob von zwei Seiten ausgehen: Zentrale Regelung (Gesetze) oder Nachfrage (Verbraucher). Neben der Gesetzgebung haben Bund und Länder auch als Grossverbraucher entsprechend grosse Verantwortung, zusätzlich zur Vorbildfunktion:

Toilettenpapier aus Recyclingpapier

Warum muss für Toilettenpapier ausgerechnet neues, bedrucktes Papier verwendet werden? Reicht unbedrucktes Recyclingpapier nicht ebenfalls aus? Mein Vorschlag ist, gesetzlich festzulegen, dass Toilettenpapier nur aus Recyclingpapier bestehen darf, dass, wenn man noch einen Schritt weiter geht, auch nicht bedruckt werden darf.

Recyclingpapier in die Schulen

Ich habe drei Kinder, die verschiedene Schulen besucht haben bzw. besuchen. Und in keinem Jahrgang und in keiner Schule wurde auf einer der berühmten Besorgungslisten für den Schuljahresbeginn die Existenz von Recyclingpapier auch nur erwähnt!

Recyclingpapier

Warum gibt es in den meisten Schreibwarenläden eine riesige Auswahl an "normalem" Papier, aber Recyclingpapier ist nur sehr stark begrenzt verfügbar? Ich finde, dies sollte man ändern und im Handel mehr Recyclingpapier anbieten und das "normale", nicht recycelte, Papier vom Markt nehmen.

Nur Umweltpapier in öffentlichen Verwaltungen

Die öffentliche Verwaltung sollte ihrer Vorbildrolle beim Ressourcenschutz gerecht werden. Dafür gibt es vielfältige Möglichkeiten - u. a. sollte in öffentlichen Verwaltungen ausschließlich Umweltpapier eingesetzt werden. Dazu ist eine ausführliche Information im Vorfeld notwendig.