Was sind Ihre Ideen für das Deutsche Ressourceneffizienzprogramm?

Der Online-Dialog ist abgeschlossen! Vielen Dank für Ihre fundierten und vielfältigen Beiträge und Kommentare!

Vom 19. Mai - 03. Juli 2015 haben viele Bürgerinnen und Bürger die Gelegenheit genutzt, sich aktiv am Online-Dialog zu beteiligen und damit Ideen und Ansichten zur Fortführung des Deutschen Ressourceneffizienzprogramms (ProgRess II) zu liefern. Die Beiträge, die am meisten positive Bewertungen erhalten haben, finden Sie in unserer Topliste. Die fünf Verfasser und Verfasserinnen jener Beiträge mit der höchsten Zustimmung, werden im Herbst nach Berlin eingeladen, um der Leitung des Bundesumweltministeriums den "Bürgerratschlag" zu übergeben. In den Sommermonaten erfolgt nun die Auswertung des Prozesses. Die Ergebnisse werden im Herbst auf www.gespraechstoff-ressourcen.de veröffentlicht.

Unten stehend finden Sie die eingereichten Beiträge. Nutzen Sie die Schlagwortsuche, um sich Beiträge mit ähnlichen Inhalten anzusehen.

Pkw-Pendler

Wieso jeden Tag ins Büro fahren, wenn die Arbeiten auch zu Hause erledigt werden könnten? Das Homeoffice sollte gefördert werden. Das spart Zeit und Sprit.

Ausbau des Radwegenetzes

Ressourceneffizienz bedeutet auch den zielgenauen Einsatz von Kraftfahrzeugen. Viele innerstädtische Wege müssen nicht mit dem Auto zurück gelegt werden. Wenn ein attraktives Radwegenetz zur Verfügung steht, steigen mehr Leute vom Auto auf das Rad um, weil sie merken, dass es einfach schneller ist, um sich in der Stadt zu bewegen,

nachhaltig Leben

Autofahren einschränken (ich bräuchte -da ich inkonsequent bin- tatsächlich Verbote...), ÖPNV erweitern und Subventionieren.

Vorbildfunktion der Bundesregierung

Ich denke die deutsche Bundesregierung sollte vor allen Dingen auch an die eigene Vorbildfunktion denken. D.h.

Staus abbauen, Tempo 30 einführen, Benzin sparen

Wenn der Stadtverkehr besser fließt, kann viel Benzin eingespart werden. Außerdem nervt Stau - und seinetwegen liegt die Durchschnittgeschwindigkeitsgeschwindigkeit in Städten seit einigen Jahren bei nur etwa 25 km/h pro Stunde.

Ressourcenintensive Produkte höher besteuern

Ressourcenintensive Produkte wie Automobile und zugleich umweltschädigende und sozial nicht nachhaltige Techniken wie die Elektromobilität sollten mit einer Zwangssteuer belegt werden, bis der Nachteil durch modernere, ressourcenärmere Techniken aufgelöst wird.

Biogasnutzung in Kläranlagen

Es liegt in der Natur der Sache und ist statistisch erwiesen, dass Kläranlagen oft mehrere Kilometer vom Ortsrand entfernt angesiedelt sind. Große Anlagen verfügen über Faulbehälter, in denen Biogas gebildet und gesammelt wird.

Reparieren statt wegwerfen!

Viele Haushaltskleingeräte, wie Fön oder Mixer, die kaputtgehen, haben häufig defekte Teile, die nur wenige Cent kosten. Eine Reparatur wird meist nicht in Erwägung gezogen weil - im Internet oder beim Discounter billig erworben - vor Ort kein Reparaturservice geboten wird.

Einfach anfangen

statt andere sollten endlich ...... es einfach selbst tun - Vorbild sein..... (Auto abschaffen, Car Sharing nutzen), Bus und Bahn fahren oder gleiche zu Fuß oder mit dem Rad die Einkäufe erledigen. (tut der Umwelt. der Gesundheit und der Figur gut) und macht Spass :-)
wenn es andere nachmachen - wunderbar

Dienstwagenprivileg

M.W. sind über 50% der Neuzulassungen Dienstwagen. Diese werden so quasi von den Arbeitnehmer-Steuerzahlern massiv subventioniert.

Ist E-Mobilität die Lösung?

Werden in Batterien von E-Autos wertvolle Rohstoffe verbaut?
Wie lange halten diese Batterien? Können Sie recycelt werden? Und wenn ja, mit wieviel Energie- und Ressourcenaufwand geschieht heute und in Zukunft?

Persönliche CO2-Bilanz

Ich wünsche mir, dass die persönliche CO2-Bilanz für jede und jeden eine selbstverständliche Größe wird, die bei Entscheidungen über Investitionen und über Aktivitäten zu Rate gezogen wird. Im Zweifelsfall sollte dann die Variante gewählt werden, die geringere CO2-Emissionen nach sich zieht - oder auf eine Aktivität ganz verzichtet werden.

Weniger Autos

Unabhängig davon, wieviel Autos unterwegs sind, denke ich, dass es insgesamt zuviele Autos gibt. Wir brauchen zu viel Platz für Abstellflächen. Car sharing Systeme sollten mehr gefördert werden! Ein Auto sollte nix sein, was man selber besitzen muss oder noch besser will!

Anreize uns Strukturen für mehr nachhaltige Mobilität

Fahrradfahren, Bus- und Bahnfahren sollte zum Beispiel durch noch bessere Infrastruktur (z.B. innerstädtisches Radwegenetz), häufige Taktung von Bus- und Bahnlinien auch auf dem Land und günstige Preise im ÖPNV so attraktiv gemacht werden, dass immer mehr Menschen lieber auf das Auto verzichten.