Verkehr, Tourismus und Freizeit

Mögliche Fragestellungen, die mit dem Themenfeld „Verkehr, Tourismus und Freizeit“ in Verbindung stehen:

  • Wie hoch ist der Einsatz von Ressourcen beim Ausbau der Verkehrsinfrastruktur?
  • Und wie bei unterschiedlichen Verkehrsmitteln, angefangen beim Fahrrad, über die öffentlichen Verkehrsmitteln bis hin zum PKW?
  • Welche Ansätze wären sinnvoll, um mobil zu sein, ohne dafür ein eigenes Auto zu benötigen?
  • In welchen Bereichen lässt sich der Trend des Teilens – ähnlich wie beim Car Sharing oder den Wohnungstauschbörsen – umsetzen?

Das waren die Themen, die die Bürgerinnen und Bürger beschäftigt haben:

 

Was beschäftigt Sie beim Thema „Verkehr, Tourismus und Freizeit“ und wie könnte man hier Ressourcen einsparen?

Verkehr

Ressourcenschonende Fortbewegungsarten sollten gefördert werden. Optionen sind dabei ein verstärkter Ausbau von Radwegen, Parkboxen für Räder an Bahnhöfen sowie Schlüsselstellen. Außerdem sollten Städte fußgängerfreundlich gestaltet werden und der ÖPNV mit einer kundenfreundlichen Tarifstruktur ausgebaut werden (offene Frage: in öffentlicher oder privater Hand?- Hat dies Auswirkung auf den Ressourcenverbrauch?)

Auch im Fernverkehr sollte das öffentliche Personennetz der Bahn ausgebaut werden. Deutsche Bahn: Die Gleisstruktur gehört dem Steuerzahler und muss dringend erneuert werden, insbesondere in Urlaubszeiten wären Nachtzüge eine attraktive Alternative zum Fliegen.

Das Thema Auto bleibt zentral, u.a. wegen des Einflusses durch Lobbyismus z.B. der Autoindustrie. Allerdings gibt es mit dem Elektroauto und insbesondere mit Konzepten wie Car-Sharing klima- bzw. ressourcenschonende Alternativen zum motorisierten Individualverkehr.

Will man die Nutzung verschiedener Verkehrsmittel verändern, muss man sich an den Individuellen Ansprüchen an ein Transportmittel orientieren > Wissen verwerten >richtig handeln: der Glaube, ohne das Auto geht es nicht ist überholt

 

Freizeit und Reisen

Man sollte Freizeitplanung stärker regional und saisonal gestalten. Man sollte Anreize für Anbieter von Freizeitaktivitäten z.B. Golfplätze aber auch andere schaffen, z.B. ihre Sportstätten ressourcenschonender anzulegen.

Fliegen im Vergleich zu anderen Verkehrsträgern sollte verteuert werden insbesondere auf Kurzstrecken. Fliegen von Kurzstrecken sollte vermieden werden.

Statussymbole umdefinieren (Beispiele: Auto, Fernreisen): Fernreisen haben noch einen hohen Stellenwert und das Bedürfnis, sich im Urlaub etwas gönnen und sich nicht einzuschränken ist groß. Jede/Jeder sollte sich aber fragen: braucht/nutzt man alle Angebote? Der Komfort weniger ressourcenverbrauchender Aktivitäten sollte z.B. durch Kampagnen aufgezeigt werden.

Transparenz: Was bewirke ich mit meinen Reisen?

Entschleunigung

CO2-Kompensation: Man könnte ein Siegel schaffen, das den ökologischen Fußabdruck von Freizeitaktivitäten oder Urlaubsangeboten misst. Anreize schaffen (öffentlicher Nahverkehr, Car-Sharing, günstiger + verlässlicher WiFi/Handyempfang)

Kann man Ressourcenschonung in Berufsreisen sinnvoll umsetzen? Arbeit von zuhause aus sollte von Firmen ermöglicht werden, sodass dadurch Wege sowie Ressourcen gespart werden können.