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Bildung für nachhaltige Entwicklung

Bundesweit muss Bildung für nachhaltige Entwicklung für jedes Alter gefördert werden. Damit kann mühevoll Bewußtsein geschaffen werden für die Endlichkeit unserer Ressourcen, für die Konsequenzen unseres Handelns.
Weiter ist eine Zusammenarbeit aller Ministerien zu diesen Fragen notwendig.

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Verbot von Einwegkapseln aus Aluminium

Mit einem Verbot von Einwegkapseln aus Aluminium für Kaffeemaschinen und sonstige Geräte könnte das Ressourcenproblem Aluminium sofort gelöst werden. In Analogie zum Glühlampenverbot stoppt nach Inkrafttreten des Gesetzes die Produktion von Aluminiumkapseln, Restbestände werden abverkauft. Neue nachhaltige Technologien ersetzen die bisherige energieintensive Herstellung von Aluminiumkapseln und verringern das Müllaufkommen um einige Millionen Aluminiumkapseln pro Jahr.

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Wo wollen wir hin?

Wie bei allen Zukunftsfragen ist es notwendig sich ein Ziel zu überlegen. Da Ressourceneffizienz meiner Meinung nach nicht von Themen wie "Decarbonisierung", Energieeffizienz zu trennen ist, sollten genau überlegt werden was wir eigentlich wollen.

Ja, es ist wichtig, Zukunftsziele festzulegen und Umwelt-, Sozial- und Wirtschaftsentscheidungen vernetzt zu betrachten. Dabei gibt es wahrscheinlich mehrere Wege zum Ziel, politische Entscheidungen hängen vom Umfeld ab und ebenso meine persönlichen. Oft entstehen Zielkonflikte, die nicht so einfach zu lösen sind.
Wichtig ist daher, Ökobilanzen verfügbar zu machen, Entscheidungskriterien anzubieten. Dies am Besten auf unterschiedlichem Niveau. Auch gut Informierten fehlt der Zugang zu und der Überblick über die Auswirkungen des eigenen Tuns und Handelns. ich z.B. benötige dringend umfangreiche Infos über Kleidung.

Textilien, die aktuell im Handel sind, stammen überwiegend aus China, Bangladesh und anderen Niedrigstlohnländern. Die Herkunft steht in den meisten Fällen im Etikett, damit kennt der Verbraucher auch die Bedingungen, unter denen die Textilien hergestellt werden: lange Arbeitszeiten, schlechte Bezahlung, keine Krankenversicherung, keine Gesundheitsversorgung, schlechte und gefährliche Arbeitsbedingungen, Gefährdung durch Gefahrstoffe (Farben, Imprägniermittel, Staub ...) in Gebäuden, die bei Einsturz oder Brand weder über ausreichende und zugängliche Flucht- und Rettungswege noch über Feuerlöscher verfügen.
Empfehlenswert ist dazu die Reportage über den Textilhändler kik, sie vermittelt einen guten Eindruck über die Arbeitsbedingungen vor Ort.
Dabei werden hochpreisige Markenartikel und Billigtextilien häufig im gleichen Betrieb gefertigt, d.h. hohe Endpreise sind keine Garantie für bessere Arbeitsbedingungen. Auch hier soll eine Selbstverpflichtung der Textilhändler für Besserung sorgen. Ich sehe nicht, wie das gelingen kann.

Echte Alternativen gibt es bisher wenige, nachdem die Textilindustrie in Deutschland und den übrigen europäischen Ländern aufgegeben wurde. um sie jeweils in Länder mit den niedrigsten Löhnen auszulagern. Nach Portugal und Indien, wird nun v.a. in China und Bangladesh produziert .

Beispiele für Textilindustrie in Deutschland sind z.B. Trigema, Manomama und StartUps, die eine nachhaltige Textilproduktion angehen wie z.B. fairjeans.

Und leider wiederhole ich mich da wieder: Nicht nachhaltige Textilien müssen mit einer Umweltabgabe belegt und damit so teuer werden, dass es sich lohnt, nachhaltige Textilien zu kaufen, die wiederum durch Steuererleichterungen wirtschaftlich produzieren können.
Wenn das Ganze noch begleitet wird durch ein bisschen weniger Textilkonsum, Altkleider für Bedürftige, ohne die Textilindustrie in afrikanischen Ländern zu zerstören, dann sind wir auf dem richtigen Weg.