Vorheriger Vorschlag

Natürliche Ressourcen zum "Bauen und Wohnen" verteuern, um mehr Anreize für Recyclingbaustoffe zu setzen

Etwa 30% der Ressourcenentnahmen werden in Deutschland zum „Bauen und Wohnen” verwendet. Der größte Teil davon entfällt auf Baumineralien (u.a. Sand, Kies, Naturstein, sog. Primärbaustoffe).

Ziel einer nachhaltigen Ressourcenpolitik im Bausektor muss sein, den Ressourceneinsatz insgesamt zu verringern, den Anteil der eingesetzten Baumaterialien aus nachwachsenden Rohstoffen zu vergrößern und die verbleibende Nachfrage nach Baumineralien zu größtmöglichen Teilen aus Recyclingbaustoffen zu decken, um die Nachfrage nach Primärbaustoffen deutlich zu verringern.

Ansatzpunkte für die Verbesserung der Rahmenbedingungen:
- gesetzliche Vorgaben überarbeiten und harmonisieren: Marktfähigkeit von Recyclingbaustoffen durch bundesweit einheitliche Prüfkriterien und Verfahren stärken
- öffentliches Beschaffungswesen nutzen: Recyclingbaustoffe, die technisch gleichwertig und ökologisch unbedenklich sind, im Ausschreibungsverfahren bevorzugen
- politische Rahmenbedingungen setzen: durch Besteuerung des Abbaus von Primärbaustoffen die Verwendung gezielt verteuern und so Anreize für den verstärkten Einsatz von Recyclingbaustoffen, gleichzeitig aber auch für den Einsatz von Baumaterialien aus nachwachsenden Rohstoffen und für eine Verringerung des Materialeinsatzes im Bausektor insgesamt schaffen

Vorbilder für die Besteuerung von Bodenschätzen und Baustoffen sind Dänemark, Schweden und Großbritannien.

Weitere Informationen: www.foes.de/pdf/Diskussionspapier%20Baustoffsteuer.pdf

weiterlesen
Nächster Vorschlag

Ein sytemisches Gesamtkonzept

Das systemische Gesamtkonzept würde bedingen:
• Man bringt z.B. Amazon dazu, dass bei Erkennen eines Interesses an einem Produkt / Dienstleistung oder vor dem Verkauf eines Teiles / Werkzeuges die Abfrage nach den drei Möglichkeiten kommt:
1. Wir nennen Ihnen einen Vertragselektriker, der Ihr Werkzeug reparieren kann
2. Sie besuchen das Repaircafe´ in Ihrer Stadt (Öffnungstage + Zeiten)
3. In Ihrer Nachbarschaft hat sich ein Verleihpartner für die gesuchte Maschine registrieren lassen. Sie können ihn unter Telefon / E-Mail erreichen.
• Erforderliche Netzwerke über die BRD
1. Netzwerk der Vertragselektriker
2. Netzwerk der Repaircafe´s
3. Netzwerk der Verleihpartner

Nachdem die Abfragen erfolgt sind + der Kunde sich für den Kauf entschieden hat, wird er zusätzlich gefragt, ob er sich als Verleihpartner eintragen lassen will.
Vermutlich ist diese Aufgabe so gigantisch, dass man zum Ergebnis kommt: „Das traue ich mir nicht zu“. Aber aus meiner Sicht wäre das eine ressourcensparende / nachhaltige Konzeption, die nicht nur Reden sondern auch viele Taten enthält. Ich könnte mich mit mindestens 20 Geräten als Verleihpartner eintragen lassen. Natürlich wäre es erforderlich, dass das Ausleihen durch eine Versicherung „abdeckt.
Ich suche Partner, um dieses Konzept zu realisieren? Wer hat eine gute Beziehung zum strategischen Management von Amzon, um diese Idee zu "verkaufen"?

weiterlesen

Warum in die Ferne schweifen...

Während wir die "Großen Maßnahmen" nur anregen können, sollten wir für die vielen kleinen Maßnahmen trommeln, damit eine ressourcenschonende Stimmung entsteht mit Lust auf Recycling, Second-Hand, flächenbewusstes Bauen und Co.

Wenn es uns gelingt, die "großen Maßnahmen" einzufordern, dann sparen wir viel Zeit und Energie. Und für jede und jeden wird's ganz einfach, sich zu entscheiden: Nämlich für das nachhaltige, weil günstigere Produkt. Die gute Stimmung stellt sich dann bestimmt auch ein, wenn beides Hand in Hand geht. Der gesetzliche Rahmen schafft die Bedingungen für nachhaltiges Wirtschaften, die Verbraucher leisten ihren Beitrag durch Teilen, Reparieren, Leasen ...

Wir sollten beides tun. Jede/r setzt im Kleinen um, was er/sie leisten kann, wir reden darüber und sorgen für die Verbreitung der Graswurzelinitiativen und gemeinsam fordern wir die "großen Maßnahmen" ein

Genau, jeder sollte Versuchen im "kleinen", wie im GROßENGANZEN, sich und seine "Umwelt"
so zu gestalten, daß für ALLE eine bessere LEBENSQUALITÄT entsteht.