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Nährstoffe auf die Felder zurückführen

Um effiziente Landwirtschaft zu betreiben, ohne Wüstenbildung und dauerhaften Nährstoffentzug, müssen die Nährstoffe wieder zurück auf die Felder. Wohin gehen die Nährstoffe? Zum einen in die Biomülltonnen und von dort aus auf Anlagen, die den Müll zwar kompostieren, aber nicht auf die Felder zurückbringen dürfen und zum anderen werden sie mit Wasser vermischt das Klo heruntergespült. Und dann ab in die Kläranlage. Dort wird wieder das Wasser von den Feststoffen getrennt, da es sonst stinkt, getrocknet und eventuell auf die Felder ausgebracht. Am Ende sind kaum mehr Nährstoffe übrig. Das geht doch bestimmt auch wesentlich effizienter. Wie wäre es mit Trocken Trenn Toiletten und der direkten Kompostierung von den Feststoffen? Den Urin kann man fermentieren und direkt wieder ausbringen. Ein super Flüssigdünger. Leider ist es in Deutschland gesetzlich vorgeschrieben, dass jeder Haushalt eine Wassertoilette haben muss. Was für ein Unsinn. Fäkalien in Kombination mit Urin und Wasser ergibt eine sehr ekelhafte stinkende, Fäulnis bildende Masse. Wie können wir uns eine zivilisierte Gesellschaft nennen, wenn wir so mit unserer eigenen Scheiße umgehen?

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Nächster Vorschlag

Verbesserte Mülltonnen-Angebote

Wir können in unserer Stadt keine kleineren Mülltonnen bekommen, da wir schon die kleinste graue Tonne nutzen, die anstatt einmal pro Woche nur alle 14 Tage geleert wird. Dabei würde uns eine Tonne reichen, die nur halb so groß ist bzw. nur einmal im Monat geleert wird.
Abfallwirtschaftsbetriebe sollten durch das gezielte, offensiver vermarktete und entsprechend günstiger bepreiste Angebot kleinerer Tonnen oder - was vermutlich noch wirtschaftlicher ist - geringerer Leerungsfrequenz stärkere Anreize setzen, auf kleinere Tonnen umzusteigen und Müll zu sparen.

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Straßenausbau stark reduzieren

Hypothese: Je größer das Angebot an Verkehrsinfrastruktur, umso mehr wird es genutzt.
Daher sollten alle Straßenausbauprojekte auf das Allernotwendigste reduziert werden.
Zudem braucht es Pilotprojekte auch in Deutschland, bei denen durch das Angebot eines kostenlosen ÖPNV nach dem Vorbild der belgischen Stadt Hasselt Straßenausbau eingespart wird. In Hasselt konnte der ÖPNV 16 Jahre lang kostenlos genutzt werden, seit dem 1. Mai 2013 kostet es für Nutzer/innen ab 19 Jahren 0,60 Euro/Fahrt. In den 16 Jahren ist Hasselt übrigens zur viertwichtigsten Einkaufsstadt Belgiens aufgestiegen. Statt 1.000 arbeiten nur 3.000 Menschen in der Innenstadt. Dies zeigt, wie attraktiv ein kostenloser ÖPNV sein kann.
Alle öffentlich geförderten Verkehrsinfrastruktur-Projekte sollten zudem immer die gesamten Lebenszykluskosten und ihre Finanzierung im Blick haben anstatt nur die Herstellkosten und verlangen, dass die Finanzierung über den gesamten Lebenszyklus von vorne herein sichergestellt wird.

Das wichtigste ist vermutlich überhaupt eine (vernünftige) Gesamtstrategie im Bereich Verkehr. Häufig werden nur Einzelprojekte betrachtet -- im schlimmsten Fall, weil es gerade Fördergelder gibt.