Vorheriger Vorschlag

Verschwendung in Kantinen

Hypothese: In privaten und öffentlichen Kantinen und Mensen wird u. a. deshalb so viel weggeworfen, weil zu schlecht geplant wird.
Es müsste Projekte geben, die Verantwortliche von Kantinen dabei unterstützen
a) mit Hilfe entsprechender Algorithmen und besserer Abstimmung auf das Betriebsgeschehen und die Bedürfnisse der Kund/innen besser zu planen;
b) durch geschickte Speiseabfolgen mehr Wiederverwendungsmöglichkeiten am nächsten Tag zu schaffen.
Anschließend Verbreitung der Good Practice-Ideen und - wenn sinnvoll - Einbindung in die Curricula der Ausbildung von Köchen und weiterem Kantinenpersonal.

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Nächster Vorschlag

Sinnerfülltes Leben jenseits des Konsumwahns

Ressourcenverbrauch hängt primär mal mit den eigenen Werten und Lebensentwürfen zusammen.
Hier einige wenige Aspekte dazu:
Der Konsumterror der heutigen Gesellschaft wird leider noch allzu oft von den Städten und Kommunen gefördert indem sie weiterhin Shoppping Center auf der grünen Wiese planen, dadurch u.a. Verkehr produzieren, die wertvolle Ressource "Fläche" verbrauchen und nebenbei die dezentrale Wohnortnahe Grundversorgung immer mehr verdrängen.
Wir müssen aufhören unseren Lebensinhalt in der Anhäufung von immer mehr Dingen zu sehen die uns kurzfristig befriedigen aber langfristig Müll verursachen und unsere wertvollen Ressourcen immer mehr verbrauchen.
Wir brauchen wieder geregelte Ladenschlusszeiten und eine Ende des ständigen "zu jeder Zeit noch kaufen können" und eine Ende der unsäglichen verkaufsoffenen Sonntage. Und wir brauchen politische Unterstützung von Transition Initiativen wie z.B das durch ehrenamtliche Engagement getragen Prinzip der RepairCafés, die sich dem Ressourcenverbauch entgegenstellen und wieder Reparieren statt wegwerfen.
Ressourcen Schonen funktioniert leider nicht nur durch effizienteren Einsatz von Ressourcen und Energieeffizienz wie es so oft als "Allheilmittel" von der Politik propagiert wird da man ja bereits festgestellt hat das Effizienzsteigerungen oft zu mehr Ressourcenvebrauch führen sondern endlich ein klares Bekenntnis zu weniger Wachstum und einem alternativen Wirtschaftssystem.

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Obsoleszenz

Wie die entsprechende UBA-Studie in ihrem Zwischenbericht zeigt, ist die Nutzungsdauer von Haushaltsgroßgeräten zurückgegangen, und ein Drittel der Geräte wird ausgetauscht, obwohl sie noch funktionieren. Ein ähnliches Bild zeigt sich bei Notebooks.
Notwendig wären m. E.:
a) Regelmäßige Erhebungen mit verstärkter Verbraucherinformation über Stiftung Warentest, Verbraucherzentralen, etc. über die durchschnittliche Lebensdauer bei Haushaltsgroß- und ITK-Geräten der verschiedenen Marken, z. B. bei Marke a haben Spülmaschinen erfahrungsgemäß eine Lebensdauer von x Jahren, bei Marke b von y Jahren.
b) Verbesserte Produkttests unter Laborbedingungen, die diesen Aspekt stärker einbeziehen, Sollbruchstellen identifizieren o. ä.
c) Prüfung, ob Normungsprozess oder Qualitätslabel für Haltbarkeit angestoßen werden könnten.

Es wäre darüber hinaus sinnvoll, den Nutzer in geeigneter Form zu lenken. Wenn bspw. Entsorgungskosten nicht irgendwo im Anschaffungspreis versteckt sind, sondern der Nutzer diese explizit bei der Entsorgung zu zahlen hat, wäre das ein zusätzliches "Ärgernis", das bei der Neuanschaffung des Folgegeräts noch präsent wäre. Andererseits würde so etwas vermutlich zu vermehrter illegaler Entsorgung führen und man müsste hier wieder regelnd eingreifen.

Das mit dem Haltbarkeitslabel finde ich gut- das könnte sicher einige Kaufentscheidungen beeinflussen.