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Bürgerbeteiligung

Anhand der Beteiligung an diesem Forum, kann man sehen, dass eine wirkliche Einbeziehung der Bürger in die Diskussion gar nicht ernsthaft von den Politikern gewollt ist. Ich habe nur durch Zufall von dieser Aktion des Bundesamtes im Radio erfahren. Obwohl es um einzukunftsweisendes Gesetz ist, erfährt man als Bürger in den gängigen Medien davon fast nichts.

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Nächster Vorschlag

Über allem ...

Es ist irgendwie schade, dass so viele gute Ideen, die einfach so im Volk augenscheinlich allgegenwärtig sind, von der Politik nicht aufgegriffen werden. Und solange dies nicht geschieht, sind so schöne Projekte wie dieses leider reine Kosmetik. Es stellt sich also zunächst einmal die Frage: Warum greift die Politik nicht viel entschlossener diese doch so einleuchtenden Vorschläge auf. Vorschläge, die von einfachen Bürgern an einem Tag entwickelt wurden und die man durch gezielte Forschung natürlich in ganz andere Dimensionen treiben könnte. Wo liegt hier also das Problem?
M.E. liegt hier ein klassischer Interessenskonflikt vor. Denn zum einen laufen alle Vorschläge darauf hinaus, dass wir uns dramatisch beschränken müssen. Zum anderen wird das Wohl unserer Gesellschaft stets(!) gleichgesetzt mit wirtschaftlichen Aufschwung und Konjunktur. Beide Perspektiven auf die eine Welt stehen sich jeweils antithetisch gegenüber: Entweder oder!
Warum aber schwört die Politik dann weiterhin auf die Sackgassenwachstumsparolen?
Wenn man es schafft, den prinzipiell richtigen Weg durch Laien aufgezeigt zu kriegen, die sich einen Tag damit beschäftigt haben, dann ist dieses Dilemma der Politik ganz gewiss auch schon bewusst. Die Entscheidung pro Wachstum und gegen Nachhaltigkeit ist somit jedenfalls eine bewusste. Welche Gründe im einzelnen dahinterstehen, wird man nicht erfahren.
Es liegt wohl am System, doch dieses zu ändern wagt sich wohl keiner, dabei geht es doch um so viel mehr!

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Nachhaltige Landwirtschaft und Lebensmittelproduktion

Obwohl wir es fachlich besser wissen, gehen wir in Europa mit der Ressource Boden bei der Produktion unsere Lebensmittel und von Energiepflanzen nicht nachhaltig um. Die Einhaltung der seit Jahrhunderten bekannten Fruchtfolgen, Bodenbarbeitung, Humuswirtschaft uvm. kann die Verschlechterung der Bodenfruchtbarkeit, die Belastung der Menschen und der Umwelt mit Pflanzenschutzmittel und Dünger verringern. Die Lebensmittelproduktion, vor allem die Fleischproduktion für
Europa und die USA erfolgt auf Kosten der Entwicklungsländer
allein zum wirtschaftlichen Nutzen einiger weniger Großhändler. In Europa sind Lebensmittel billig und werden in Unmengen weggeschmissen. In den Entwicklungsländern hungern immer noch zu viele Menschen, trotz Entwicklungshilfe. Die industrielle Landwirtschaft vernichtet die Lebensgrundlage aller Menschen auf der Erde. Kleinbäuerliche Strukturen sollten gegenüber den landwirtschaftlichen Agrarförder- u. Landspekulanten mehr unterstützt werden. So könnten in den ländlichen Regionen, auch in Deutschland, wieder Arbeitsplätze geschaffen werden und damit der Landflucht entgegenwirken werden.