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Nur Umweltpapier in öffentlichen Verwaltungen

Die öffentliche Verwaltung sollte ihrer Vorbildrolle beim Ressourcenschutz gerecht werden. Dafür gibt es vielfältige Möglichkeiten - u. a. sollte in öffentlichen Verwaltungen ausschließlich Umweltpapier eingesetzt werden. Dazu ist eine ausführliche Information im Vorfeld notwendig.

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Nächster Vorschlag

Verpackungen und Tüten weg

Ich finde, Lebensmittel sind häufig völlig unnötig und dann noch doppelt und dreifach verpackt. Auch die automatische Aushändigung von Plastiktüten im Einzelhandel (im Lebensmittelbereich läuft das schon besser) sollte verboten werden. Anstatt verblüfft angeschaut zu werden, wenn ich sage, ich brauche keine Tüte (in Kaufhäusern z.B.) würde ich mir wünschen, dass die VerkäuferInnen darin geschult werden, Tüten nur auszugeben, wenn explizit danach gefragt wird.

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kostenlose E-Mobilität + Technologieführerschaft

Sehr geehrte Damen und Herren!
Habe seit längerer Zeit versucht, folgende Idee im politischen Raum zu etablieren.

Wesentliche Kernpunkte hier:

1. Deutschland verfügt im Energiebereich nur über wenige preiswerte Ressourcen (Öl und Gas).
Die verfügbare Steinkohle ist zu teuer zu fördern, die verfügbare Braunkohle wird aus Klimaschutzgesichtspunkten in Zukunft sicher nicht mehr so preiswert bleiben.
Atomkraft wird aus den Gesichtspunkten -politisch gewollt (Fukuschima, Endlager, Castor etc.)
- und hohen Sicherheitsrisiken der Technologie in Zukunft keine nennenswerte Rolle spielen.
2. Als Hochtechnologiestandort haben wir eine sehr gut aufgestellte Automobilproduktion und sind bei den (EE) Erneuerbaren Energien (Photovoltaik-PV, Windkraft, Biogas etc.) ebenfalls gut aufgestellt. In Entfernungen von jeweils 10 bis 50 km sind Standorte mit EE-Erzeugung deutschlandweit vorhanden, erschlossen mit Elektro- und Straßen Anschluss (zumindest PKW- und LKW-befahrbar).
3. Die bisherige Mobilitätsstrategie für Elektroauto´s setzt auf unterschiedliche Batterien je nach Hersteller, fest eingebaut in die PKW und eine Aufladung in Ladestationen.
Das Beispiel TESLA zeigt, dass man damit Erfolg haben kann.
Wenn wir uns vorstellen, dass in absehbarer Zeit 10, 20, 30 oder 40 Millionen Elektro-PKW an Ladestationen, welche nicht bei dem Besitzer zu Hause oder bei (städtischen bzw. großstädtischen) Arbeitgebern geladen werden sollten – das wird nicht funktionieren, da einfach die Flächen dafür nicht vorhanden sein werden und der Nutzer Ladezeiten von 30 Minuten oder mehr nicht akzeptieren kann.
4. Die bisher mit sehr viel Geld geförderten EE müssen heute schon zu Spitzenzeiten der Erzeugung abgeschaltet werden, um Netzüberlastungen zu vermeiden, andererseits wird zu Zeiten einer Windflaute und fehlenden Sonnenscheines zusätzliche Energiekapazität benötigt – heutige „RESERVEKRAFTWERKE“ , welche den Bedarf zu Spitzenverbrauchszeiten abdecken sollen. Diese sind oft unökonomisch ausgelastete Gaskraftwerke, da politisch die bisher übliche Grundlast über Atomkraftwerke und Kohlekraftwerke nicht mehr gewollt ist.
5. Deutschland und die EU versuchen, über gemeinsame Energiestrategien den Bedarf an Energieträgern (ÖL, Gas)
und die Abhängigkeit von den großen Produzenten Russland, OPEC, IRAN und USA zu verringern.
Außerdem sind für die konventionellen Energieträger Öl und Gas Milliardensummen für die Bereitstellung (Einkauf, Veredlung, Transport, Verkauf etc.) notwendig.
6. Vorläufige Zusammenfassung:
a)Sehr gute Automobile, genug zahlungskräftige Kunden mit hohen Ansprüchen an die individuelle Mobilität.
Bisherige Hemmnisse für die flächendeckende Einführung der Elektromobilität für Endkunden – hohe Preise für die in Kleinserien verfügbaren E-Auto´s, keine Flexibilität der Lademöglichkeiten, Streben nach möglich viel Akkumulatorkapazität, um Reichweiten von mehr als 100 (200, 300,400 bei TESLA 450) km zu ermöglichen, was zu Gewichts- und Platzproblemen in kleineren PKW führt, keine genügende INFRASTRUKTUR für die Ladestationen, mit Problemverschärfung bei Zulassung von mehr E-PKW.
Zeitproblem selbst an sogenannten Schnellladestationen (etwa 30 Minuten notwendige Ladezeit).
b) vorhandene, sehr gut erschlossene Infrastruktur von Strom aus EE erzeugenden Einrichtungen.
Diese wurden und werden mit viel Geld gefördert, trotzdem wird dieser Klima-und umweltfreundlich erzeugte Strom oft einfach abgeschaltet („weggeworfen“), da eine sinnvolle Speicherung vorerst fehlt.
Dazu kommt für die Netzbetreiber die Notwendigkeit des Vorhaltens von „RESERVEKRAFTWERKEN“ um Spitzenbedarf abzudecken.
c) Deutschland will politisch seine Klimaziele erfüllen, trotzdem keine der Technologievorteile Auto, PV, Batterietechnik, etc. einbüßen, und trotzdem den Verkehr nicht behindern und eine hohe Mobilität (individuell, wirtschaftlich, umweltfreundlich) zu erschwinglichen Preisen ermöglichen.
7. Strategisch wäre also eine Speicherung des lokal erzeugten Stromes aus EE und seine weitere Verwendung in Batterien (sinnvollerweise in standardisierten Batteriepackzellen, welche dann von den unterschiedlichen Herstellern zu den gewollten Kapazitäten und Formen zusammengeführt werden können – Gewicht max. 5 oder 8 oder 10 kg je Batteriepack ). Die Batteriepacks können dann im direkten Tauschverfahren am Standort des Windparks, oder der PV-Großanlage oder der Biogasanlage mit Stromeinspeisung für sehr preiswerte 3-5 Cent je KWh abgegeben werden.
8. Der Netzbetreiber hat ein ureigenes Interesse Nachfrage- und Angebotsspitzen von EE-Strom direkt am Ort der Erzeugung auszugleichen, was mit dieser Technologie relativ einfach und preiswert zu realisieren wäre.
Der Bund und viele Unternehmen sprechen ja schon länger von Smart-Technologien. Dies wäre eine.
9. Vorteile: win-win-Situation für EE-Stromerzeuger, Netzbetreiber, Endkunden der E-Mobilität, Automobilhersteller,
Klimaschutz und Politik!
10. Nachteile:
a) standardisierte Batteriepacks müssten entwickelt werden und im Auto leicht austauschbar eingebaut werden. Das ist für unsere Autoindustrie leicht zu realisieren!
b) an den infrastrukturell gut erschlossenen Standorten müssten ähnlich den heutigen Tankstellen - allerdings ohne Gefahren für die Umwelt durch Tanks etc. – Batterietausch(Tank-)stellen errichtet werden.
Dies wäre kostenmäßig immer noch sehr viel geringerer investiver Aufwand, als flächendeckend Ladestationen aufzustellen.
c) riesige Kostenvorteile: I. für den Endnutzer –geschätzt 1,00 -2,00 Euro Energiekosten für 100 km Fahrt!
dazu Zeitersparnis, falls das E-Auto nicht an der heimischen Solarzelle (oder beim
Arbeitgeber) aufgeladen werden soll, faktisch unbegrenzte Reichweiten aller E-Auto´s
II. Für den EE-Stromerzeuger, kein Abschalten mehr bei Spitzenstromerzeugung!
III. für den Netzbetreiber
IV. für die Automobilhersteller – ein riesiger nachfragegeschürter Technologieschub,
existierende E-Technologien ohne die sehr teure Notwendigkeit,
Spitzenkapazitätsbatterien einbauen zu müssen
V. riesige Chance eine deutsche Massen-Batteriepackproduktion zu etablieren
VI. Politik – schnelle und preiswerte Erreichung der anspruchsvollen Klimaschutzziele im
Verkehrsbereich bei gleichzeitiger „Konjunkturbelebung“ ohne Subventionen
VII. Technologieführerschaft im E-Auto, Massentauglichkeit
VIII. Wegfall höchst umstrittener Umwelt-ZONEN in Großstädten

Die geladenen Batteriepacks sind handelbar, wie jede andere Handelsware auch. Ihre Wiederaufladbarkeit wie bisher an der Steckdose oder besser der eigenen PV-Anlage bleibt bestehen.
Der Verbraucher ( Unternehmen, Kommune usw.) stellt sich nach wie vor sein Auto nach eigenen Vorstellungen (Größe, Gewicht, Form, Hersteller, Ausstattung etc.) zusammen, STANDARISIERT WIRD nur die BATTERIE (Batteriepack).

Dies wären nur die ersten, schnell erschließbaren Vorteile eines Technologieschwenkes von der fest eingebauten Batterie im Auto zum Austauschbaren Batteriepack (Kontrolle der Batterien – Fehler, etc. wird ebenfalls beim Tausch erleichtert).

Bisherige CARSHARING-Konzepte gehen vom TEILEN des gesamten Auto´s aus, man kann sich bei meinem Vorschlag auf individueller ausgestattete Auto´s mit allen bisher vom Kunden gewünschten Flexibilitäten stützen.

Es gibt sicher noch viel mehr zu beachtende Gesichtspunkte!
Mit freundlichen Grüßen
Michael Deckert