Vorheriger Vorschlag

Gesetzliche Regelungen/Verordnungen konsequent umsetzen.

Es gibt bereits jetzt (sinnvolle) gesetzlichen Regelungen zum Schutz der Umwelt und somit auch unserer Ressourcen. Leider werden sie nicht konsequent angewandt/durchgesetzt, oder sauber ausgearbeitet.
Hier nur ein Beispiel.: Das Elektrogesetz (ElektroG) In § 4 steht u.a.: "Elektro- und Elektronikgeräte, die vollständig oder teilweise mit Batterien oder Akkumulatoren betrieben werden können, sind so zu gestalten, dass eine problemlose Entnehmbarkeit der Batterien und Akkumulatoren sichergestellt ist."
Mir fallen da nicht nur IT und TK-Geräte ein, bei denen das nicht "problemlos" möglich ist, sondern auch so manches Werkzeug oder Dinge des täglichen Bedarfs wie u.a. die elektr. Zahnbürste.
Warum passiert in diesem Fällen nichts!?
Dies könnte die Antwort sein:
"Doch, wieso gibt es dann überhaupt fest verbaute Akkus in Smartphones oder Tablets? Zwar handelt es sich bei einem Verstoß gegen diese Richtlinie um eine Ordnungswidrigkeit mit einer Strafe von maximal 100.000 Euro, allerdings bietet der Gesetzgeber keine Ermächtigungsgrundlage für ein behördliches Einschreiten, zu deutsch: Verstöße können nicht geahndet werden." (Quelle:http://nachhaltigkeit-und-umwelt.de/fest-verbaute-akkus-gesetzeswidrig-a...)
Wenn man bohrt, findet man sich noch mehr solcher Kinken.
Ob es da hilft Tagesveranstaltungen abzuhalten, wo der Bürger sich echte und gute Gedanken zum Thema macht und daraus konstruktive Ideen und Vorschläge entwickelt.....
Schauen wir mal.

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Nächster Vorschlag

schlaues Design

Neben Recycling sollte das Produktdesign verstärkt darauf ausgelegt sein, Produkte mit möglichst wenig (und dabei nachhaltigen) Rohstoffen zu produzieren. Von multifunktioneller Verwendung von Produkten (z.B. bei IT-Geräten) bis hin zu smarten Bauweisen (z.B. in der Automobilindustrie oder im Möbelbau) lassen sich sicherlich viele Ressourcen einsparen.

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Glascontainer Vermüllung

Ich arbeite beim Umweltamt und wir haben in unserer Stadt sehr viel Ärger mit der Vermüllung der Glascontainerstandorte.
Das wiederum ärgert verständlicherweise die Anwohner rund um die Glascontainerstandorte. Außerdem kostet die laufende Reinigung zusätzliche Ressourcen.
Häufig werden die Glascontainer an Standorten platziert, die etwas abgelegen sind, um eine unnötige Störung der Anwohner zu vermeiden. Das wiederum lädt die illegalen Müllentsorger geradezu ein, hier ihren Müll abzulegen.
Mein Vorschlag wäre, die Glascontainer auf den Parkplätzen der Lebensmittelmärkte aufzustellen. Für den Bürger würde der zusätzliche Weg zu den Glascontainerstandorten entfallen und er könnte dies gleich beim Einkauf mit erledigen.
Die Einwurfzeiten würden sich auf die Öffnungszeiten der Lebensmittelmärkte beschränken.
Die Glascontainerstandorte wären ein bisschen mehr unter sozialer Kontrolle, wodurch die Hemmschwelle Müll einfach neben den Containern abzulegen steigt. Die Parkplätze haben in der Regel eine Schranke, die des nachts geschlossen ist, so dass eine wilde Müllablagerung außerhalb der Öffnungszeiten stark eingeschränkt wird.
Ich vermute mal, dass dies ein bundesweites Problem v.a. in den Städten ist.

Hallo,
an sich ist dieser Beitrag nicht schlecht. Geht mir aber nicht weit genug. Man sollte nicht über den Standort der Glascontainer nachdenken, sondern über die Sinnhaftigkeit eben dieser überhaupt. Wäre es denn nicht besser, man bräuchte sie überhaupt nicht mehr? Die Lösung sollte lauten, dass nicht nur ein paar ausgewählte Getränkeflaschen sondern alle Lebensmittel in Glasverpackungen mit einem Pfand belegt werden sollten, Und wo möglich und sinnvoll im Mehrwegsystem. Bis dies umgesetzt ist, kann man natürlich den Lebensmitteleinzelhandel fragen, ob man die Container auf deren Gelände aufstellen darf. Eine Verpflichtung würde ich nicht ins Gesetz schreiben.

Gruß Christoph Peschke, Bundesvorsitzender Junge Ökologen

Hallo,
bei einer umfassenden Pfandpflicht für alle Glasverpackungen besteht die Gefahr, dass vom Kunden aus Bequemlichkeit mehr Lebensmittel in Plastikverpackungen gekauft und von der Lebensmittelindustrie entsprechend produziert werden.
Eine gesetzliche Verpflichtung zur Aufstellung der Glascontainer auf den Flächen des Lebensmitteleinzelhandels halte ich für unumgänglich. Ich glaube hier nicht an Freiwilligkeit. Schon alleine wegen des harten Konkurrenzkampfes untereinander werden die Märkte sich nicht darauf einlassen.
Gruß aus Hameln