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Ressourceneffiziente Produkte

Die bisherigen Beiträge zeigen sehr schön die einzelnen Aspekte und Facetten des Themas "Umgang mit Ressourcen". Wirkungsvoll wäre es, gesetzlich Prioritäten für die Herstellung von Produkten festzulegen wie sie z.B. für Abfälle im Kreislaufwirtschaftsgesetz festgeschrieben sind:

1. Lange Nutzungsdauer und Reparierbarkeit
2. Herstellung neuer Produkte mit geringem Einsatz von Ressourcen
3. Upcycling
4. 100 % Recycling

Zukünftig werden Produkte, die diese Kriterien nicht erfüllen, mit einer Umweltabgabe belegt. Die Einnahmen fließen direkt als steuerliche Erleichterungen an Unternehmen, die ressourceneffiziente Produkte herstellen. Damit werden langlebige, reparierbare Produkte günstiger als nicht ressourceneffiziente Produkte. den Rest wird dann der Markt regeln.
Ergänzt wird ein derartiges Regelwerk durch Einrichtungen für Tausch, Leasing, gemeinsame Nutzung, Reparaturworkshops/Cafes .....

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Wer nicht konsumiert verbraucht keine Ressourcen

Ressourcenschutz kommt vor Ressourceneffizienz. Was nicht konsumiert wird verbraucht i.d.R. keine Ressourcen. Aus diesem Grund sollte die Frage nach dem echten Nutzen einen Gutes vor dem Konsum kommen. Wird ein Produkt wirklich gebraucht? Macht es glücklich? Wenn ja wen und wie lange.
Die meisten Menschen erfahren langfristig Glück nicht durch Konsum, sondern durch Erlebnisse und soziale Beziehungen.
Ein Anregen zum Nachdenken über freiwilligen Konsumverzicht passt allerdings nicht zu einer Wirtschaftspolitik, in der Wachstum an erster Stelle steht. Diesen Zielkonflikt zu überwinden ist wohl die größte Herausforderung beim Thema Ressourcenschutz/-effizienz.

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Gesamtwirtschaft

Je effizienter eine Gesellschaft agiert, desto schwerer wird es, dass die Wirtschaft weiter wächst. Hat darüber schon mal jemand nachgedacht und was ist dabei herausgekommen?
Peter Exner Berlin
Kategorie: Gesamtwirtschaft