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Strompreisregulierung

Die Strompreise sollten so gestaltet sein, dass man bis zu einer bestimmten Grenze Strom beziehen kann, den sich alle leisten können. Und alles was über den Normalstrombedarf hinausgeht, sollte extrem teuer sein, so dass es richtig weh tut. Dann überlegt sich jedeR, ob es sich nicht doch lohnt, die Gefriertruhe aus den 80ern rauszuschmeissen und doch konsequenter alle elektroischen Geräte auszuschalten, wenn sie nicht benötigt werden. Dies wäre sozial und grün zugleich.

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Nächster Vorschlag

Nährstoffe auf die Felder zurückführen

Um effiziente Landwirtschaft zu betreiben, ohne Wüstenbildung und dauerhaften Nährstoffentzug, müssen die Nährstoffe wieder zurück auf die Felder. Wohin gehen die Nährstoffe? Zum einen in die Biomülltonnen und von dort aus auf Anlagen, die den Müll zwar kompostieren, aber nicht auf die Felder zurückbringen dürfen und zum anderen werden sie mit Wasser vermischt das Klo heruntergespült. Und dann ab in die Kläranlage. Dort wird wieder das Wasser von den Feststoffen getrennt, da es sonst stinkt, getrocknet und eventuell auf die Felder ausgebracht. Am Ende sind kaum mehr Nährstoffe übrig. Das geht doch bestimmt auch wesentlich effizienter. Wie wäre es mit Trocken Trenn Toiletten und der direkten Kompostierung von den Feststoffen? Den Urin kann man fermentieren und direkt wieder ausbringen. Ein super Flüssigdünger. Leider ist es in Deutschland gesetzlich vorgeschrieben, dass jeder Haushalt eine Wassertoilette haben muss. Was für ein Unsinn. Fäkalien in Kombination mit Urin und Wasser ergibt eine sehr ekelhafte stinkende, Fäulnis bildende Masse. Wie können wir uns eine zivilisierte Gesellschaft nennen, wenn wir so mit unserer eigenen Scheiße umgehen?

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Einführung einer Ressourcensteuer auf den Abbau oder die Verwendung nicht-erneuerbarer Rohstoffe

Ressourcensteuern setzen finanzielle Anreize, um Ressourcen zu schonen und effizient zu nutzen. Konkrete Ansatzpunkte dafür sind die existierende Förderabgabe und eine Primärbaustoffesteuer. Eine Ausweitung der Förderabgabe auf „grundeigene“ Bodenschätze und eine Aufhebung der Ausnahmen von der Förderabgabe aufgrund „alter Rechte“ einiger „bergfreier“ Bodenschätze wie z.B. die Braun- und Steinkohle sollten überprüft werden. Zudem sollte zumindest der Regelsatz von 10 Prozent konsequent angewendet werden.

Baumaterialien machen einen beträchtlichen Anteil am gesamten Stoffstrom aus und deren Abbau ist mit einem großem Umwelteingriff verbunden. Gleichzeitig bestehen in diesem Bereich große Ressourcenschonungspotentiale. Eine Primärbaustoffsteuer kann helfen, diese Potenziale auszuschöpfen. Gleichzeitig ist eine solche Steuer mit vergleichsweise geringen Wettbewerbseffekten verbunden, da Baumineralien meist lokal verwendet werden und Außenhandel kaum betrieben wird. Andere Länder machen vor, dass eine solche Steuer effektiv zur Ressourceneffizienz beitragen kann.

Mittelfristig sollte die Besteuerung auf alle nicht-erneuerbaren Rohstoffe ausgeweitet werden. Neben dem Ziel der Ressourceneffizienz können Ressourcensteuern Staatseinnahmen bereitstellen, dazu beitragen den Abbaupfad zu verlangsamen und externe Kosten zu internalisieren.
Infos:
http://www.foes.de/pdf/2012-08-Diskussionspapier-Ressourcensteuern.pdf
http://www.foes.de/pdf/Diskussionspapier%20Baustoffsteuer.pdf

Alle Politiker wollen mehr Arbeitsplätze und weniger Ressourcenverschwendung und trotzdem finanziert sich der Staat v.a. durch Steuern auf Arbeit und Ressourcen werden kaum besteuert. Auf nicht-energetische Ressourcen werden in Deutschland gar keine Steuern erhoben! Gegen die vorherrschenden Preise wird man aber in einer Marktwirtschaft Ressourceneffizienz nicht grundlegend voran bringen können!