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Transport- und Ressourcenmanagement am Beispiel von Aluminium

Aluminium ist ein Leichtmetall, welches bei der Herstellung aus Bauxit viel der Ressource Energie verbraucht. Aluminium ist aber aufgrund seiner Leichtigkeit wichtig, um andere Ressourcen zu schonen. Daher gilt es ein gutes Recycling umzusetzen. Aber wenn schon eine primäre Herstellung erfolgt, dann sollte folgender Ansatz gelten:

In Deutschland gibt es nur noch eine Produktionsstätte von Primäraluminium aus dem Rohstoff Bauxit. Bauxit ist um ein Vielfaches schwerer als das Endprodukt Aluminium. Es daher besser das Aluminium direkt bei der Bauxitlagerstätte zu produzieren. Deutschland bezieht sein Bauxit hauptsächlich aus Guinea. Für ein Erreichen des Effizienzzieles ist aber noch eine erneuerbare Stromproduktion in Guinea zu errichten. Guinea würde aus entwicklungspolitischen Gründen daraus profitieren. Wertsteigerung beim Exporterlös, Energieproduktion für das Land aus der schier unendlichen Ressource Sonne, Anziehung von weiteren Investitionen. Und Deutschland würde profitieren, indem wir einen großen Stromverbraucher auslagern und aufgrund der höheren Stromkosten hierzulande nicht mehr mit der ungerechten Energieumlage finanzieren müssten. Und der Transport von Guinea nach Deutschland wird deutlich reduziert. Ein Win-Win-Win Projekt - für Deutschland, Guinea und natürlich für die Umwelt. Die Ressourcen Öl, Kohle und Gas werden geschont und dabei noch das Klima geschüzt. Und wer hier deswegen den Job verliert, wird zukünftig beim Recycling von Aluminium Arbeit finden.

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Weniger ist mehr

Weniger Saubermachen bedeutet mehr Freizeit und spart sehr viel Energie. Ohne porentief rein und mal mit einem Staubkorn auf dem Teppich lebt es sich auch ganz gut und dürfte eine ganze Menge sparen. Dem Druck aus der Werbeindustrie, wie ein ordentlicher deutscher Haushalt auszusehen hat, muss endlich gegengesteuert werden.

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Dienstwagenprivileg

M.W. sind über 50% der Neuzulassungen Dienstwagen. Diese werden so quasi von den Arbeitnehmer-Steuerzahlern massiv subventioniert.
Wenn man dann noch davon ausgeht, dass die Dienstwagen in Gewicht/Ausstattung/Klasse eher üppig ausfallen, ließen sich vermutlich deutsche Mittelklassewagen ohne dieses "Privileg" kaum noch verkaufen. Daher werden in der dt. Automobilindustrie auch notwendige Neuerungen nur zögerlich umgesetzt bzw. werden durch entsprechende Leistungssteigerung der Motoren wieder zunichte gemacht.
Eine ökologische Lenkungsfunktion der Steuer-Rabatte ist auch in diesem Segment mehr als überfällig. Leider lenkt aber unsere Bundesregierung nur nach dem Willen der Großindustrie und nach dem Geld das winkt (Versorgung ausgedienter Politiker in der Autoindustrie und weiteren umweltschädlichen Großindustrien)!

Mal ganz abgesehen von der Tatsache, dass so mancher "Dienstwagen" vorrangig privat genutzt wird (und dazu gehört auch der tägliche Weg zur Arbeitsstätte und zurück nach Hause) und womöglich noch neben einem privaten Zweitwagen steht -- und das alles staatlich gefördert...

Der Energieverbrauch von Firmenwagen sollte mal in Augenschein genommen werden. Auf den BAB erlebt man Ps-starke PKW häufig im "Tiefflug".

Moderationskommentar

Lieber Waldfreund,
danke für Ihren Kommentar! Bitte vermeiden Sie Abkürzungen wie BAB (Bundesautobahn), die nicht allgemein verständlich sind oder mehrere Bedeutungen haben können und schreiben Sie diese aus, damit andere Teilnehmende gut auf Ihren Kommentar eingehen können.
Vielen Dank, Moderation Fielitz