CO2-Abgabe/Müllgebühren und Bildung über ökologischen Fussabdruck

1) CO2-Abgabe, die an der Quelle und beim Import erhoben wird (direkt auf Brenstoffe und als CO2 Produkt-Fussabdruck) und pro Kopf verteilt wird (und nicht pro Haushalt). Das ist aufkommensneutral (keine Gesamtbelastung durch neue Steuern), hat aber einen Steuerungseffekt: wer CO2 spart, bekommt Geld heraus und kann es für CO2-arme Energieformen oder Produkte ausgeben, bis die Kosten dafür sinken und die Abgabe mangels CO2-Emissionen zurückgeht und schliesslich verschwindet. Eine Quellen- und Produktabgabe ist schwieirg (CO2-Fussabdruck berechnen: Lieferkette, Zuordnung, eingesetzte Energie, ..) aber sie verhindert, dass energieintensive Wegwerf-Dämmungen einen negativen Effekt hervorrufen können (denn diese haben dann auch eine hohe Abgabe). Man könnte eine zweite Abgabe für geringe Recyklingfähigkeit (z.B. Erhöhung der allgemeinen/toxischen Müllgebühren) einführen (CO2 ist eine spezielle Sorte von Müll).

2) Bildung zum ökologischen Fussabdruck in die Lehrpläne und öffentlichen Rundfunk aufnehmen: nur so kann man erfahren, was wirklich lohnt: Licht ist ein kleiner Faktor, aber Klimagas/Energieanteil; Fliegen, Autofahren, Fleisch, Heizen, Warmwasser,, komplexe technische Produkte sind grosse Anteile, bei denen sich Einsparungen lohnen. Dies verhindert selbstbetrügerisches Verhalten, das nur wenig bringt, oder gar kontraproduktiv ist (ich verwende Energiesparlampen und "dafür" mache ich eine Fernreise mit dem Flugzeug).

#CO2, #Müll, #Recyckling #Bildung

Die ganze Diskussion geht von einer grundfalschen Voraussetzung aus: CO2 ist die einzige Kohlenstoffquelle für das Kohlenstoffgerüst aller Organischen Substanz (über Photosynthese und Nahrungsketten). CO2 ist ausserdem der Lieferent des Sauerstoofs den wir einatmen. Dies qualifiziert CO2 zum wichtigsten Nährstoff allen Lebens. Vor etwa 2 Mia. Jahren lag der CO2-Gehalt in der Atmosphäre im zweistelligen Prozentbereich, Sauerstoff gab es dagegen nur im Bereich von etwa 1%. Seither hat das CO2 stetig abgenommen und Sauerstoff stetig zugenommen. Die Kohlenwälder sind wahrscheinlich an CO2-Mangel ausgestorben. Die Angiospermen haben danach wegen ihrer hochempflindlichen Mechanismen, den Spurenstoff CO2 (0,04%) der Atmosphäre effizient zu entziehen, einen enormen Konkurrenzvorteil erhalten. Ohne stete Rücklieferung von CO2 aus der Gesteinsverwitterung und dem Vulkanismus wäre aber alles Leben der Erde längst ausgestorben. Die aktuelle CO2-Konzentration liegt weit unterhalb des Optimums für das Pflanzenwachstum. In den letzten 30 Jahren hat die Vegetationsdecke (v.a. in den semiariden Gebieten) um mehr als 10% zugenommen wegen des leicht erhöhten CO2-Spiegels, der Pflanzennähstoff ist und die Vegetation gleichzeitig widerstandsfähiger gegen Trockenheit macht (CSIRO).
Und was das Makro-Klima angeht: Es wurde schon immer von der Sonne bestimmt. CO2 ist da absolut sekundär. Das IPCC hat die Rolle der Sonne künstlich heruntergespielt, so dass sich mit einer so abqualifizierten Solaraktivität die zahlreichen Warmzeiten im Holozän (nach Ende der letzten Eiszeit) gar nicht mehr erklären liessen. Da gab es z.B. das mittelalterliche Klimaoptimum (nicht -pessimum), als die Wikinger auf Grönland Ackerbau und Viehzucht betrieben, oder die römische Warmzeit, als Hanibal mit seinen Elefanten über die fast gletscherfreien Alpen zog, oder das ziemlich warme und regenreiche Holozänoptimum vor ca. 7000 Jahren, als die Sahara grün war mit zahlreichen Wildtieren. Das alles trotz vorindustrieller CO2-Werte. Heute haben wir seit 18 Jahren keine weitere Erwärmung mehr, trotz weiter steigender CO2-Werte, eine empirische Beobachtung, die allen IPCC-Modellen widerspricht. Es ist für einen echten Wissenschaftler nicht nachvollziehbar, wie das IPCC von Bericht zu Bericht die Wahrscheinlichkeit erhöhen kann, dass der Mensch für eine Erwärmung verantwortlich ist, die es seit kurz nach dem 2. Sachstandbericht gar nicht mehr gab. Jeder Student würde bei vergleichbarem Verhalten durchfallen.
Folglich: Ressourcenschutz ja! Bitte auch kein übernmässiger Verbrauch! Bescheidenheit ja, aber bitte keine Dämonisierung des wichtgsten Nährstoffs CO2!
CO2-Abgabe totale Fehlanzeige! Sie ist einVersuch des Staates "Luft" zu besteuern unter dem Beifall der zahlenden Bevölkerung und mit der noblen Begründeng, den Planeten zu retten!!!! Ein besseres Argument gibt es nicht.