Vorheriger Vorschlag

Die Preise müssen die Wahrheit sprechen

Immer wieder wird diskutiert dass die Verbraucher entscheiden sollen, ob sie ein umweltfreundliches Produkt wollen oder nicht. Dazu sollen wir Verbraucher und über alles mögliche informieren. Viel naheliegender ist es wenn die Dinge die stärker umweltbelastend sind auch teurer sind. Dann geht man mit den umweltbelastenden Produkten auch sparsamer um.

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Nächster Vorschlag

Keine Lebensmittel mehr verschwenden

Supermärkte sollen abgelaufene oder nicht mehr ganz frische Waren nicht mehr wegschmeißen dürfen, sondern sollen diese - solange sie nicht verdorben sind - nach Ladenschluss für AbholerInnen zur Verfügung stellen. VerbraucherInnen sollen über den richtigen Umgang mit Lebensmitteln informiert und und für die Folgen von Lebensmittelverschwendung sensibilisiert werden, z.B. wie in Frankreich im Rahmen eines Schulfachs.

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Auch Ressourceneffizienz braucht einen gesetzlichen Rahmen

Der Markt regelt eine nachhaltige Produktion von Lebensmitteln, Bekleidung und sonstigen Produkten ebensowenig wie die Ressourceneffizienz. Eine freiwillige Selbstverpflichtung der Unternehmen funktioniert nicht, die Macht der Verbraucher ist begrenzt. Veränderungen dauern zu lange. Und soviel Zeit haben wir vermutlich nicht mehr.

Es braucht daher verbindliche Vorschriften/gesetzliche Vorgaben für den Umgang mit Ressourcen.
Zu regeln sind u.a.:
ökologische und soziale Bedingungen der Herstellung, Einsatz von Energie, Lebensdauer, Reparierbarkeit und Reparaturbetriebe, Ersatzteile, Vermeidung von Schadstoffen, Rücknahme durch den Hersteller, fachgerechte Entsorgung bzw. Recycling, Verursacherprinzip für die Hersteller: Wer die Kosten verursacht, bezahlt sie.

Mit einem derartigen Regelwerk kann Nachhaltigkeit gelingen.