Flächenverbrauch reduzieren- Produktionsstandorte in der Region erhalten

In vielen Regionen werden neue Bau -und Gewerbe-Industriegebiete ausgewiesen. Der Flächenverbrauch ist enorm und häufig konkurieren Kommunen miteinander um den "Topinvestor" mit vermeintlich neuen Arbeitsplätzen an sich zu binden. Hochproduktive landwirtschaftliche Nutzflächen und auch ökologisch wertvoller Wald gehen verloren.
Dabei liegt die Wertschöpfung nicht selten außerhalb Deutschlands. Es werden neue Infrastrukturen benötigt um die Logistikzentren mit Containern, die über den Seeweg kommen per LKW oder bestenfalls über die Bahn mit Gütern für die weitere Verteilung im Land zu versorgen.(über die Notwendigkeit der Produkte muss in einem anderen Bereich diskutiert werden)
Leerstände von nicht mehr konkurenzfähigen, regionalen Produktions- und Lagerstätten schließen sich an. Arbeitsplätze gehen verloren. Der Rückbau findet oft nicht statt. Der Flächenverbrauch geht aber weiter, Landfläche ist nicht vermehrbar!
Kooperationen bei wirklich wichtigen, neuen + zukunftsfähigen Projekten über den kommunalen "Tellerrand" hinaus, müssen den "Ortsegoismus" und Profilierungswahn ablösen. Ein status quo eines Flächenguthabens bestimmt und eingefroren werden.
Kluge Umnutzung und Rückbau nicht mehr benötigter Immobilien sollten stattfinden, ähnliches für Baugebiete gelten.
Stichwort demografischer Wandel. Lieber Investitionsbeihilfe für den Rückbau einer alten Wohnimmobilie, als immer neue Baugebiete auszuweisen.

Die Dörfer und das Umland sollten als Kulturgut geschützt werden. Zunehmend entstehen in ländlichen Gebieten entlang den Autobahnen große Gewerbegebiete, die Landschaften zerstören, Umwelt und Klima beeinträchtigen. Dabei erreichen diese Anlagen immer größere Ausmaße, die sich nicht immer an menschliche Dimensionen orientieren.