Dialog des Flickens

Solange eine Wirtschaft die auf Konsum und Wachstum basiert die Entscheidungen trifft, solange die Weltpolitiker nicht von Umweltverschmutzung direkt betroffen sind (sprich kein trinkbares Wasser aus dem heimlichen Hahn), solange die Umweltkosten der Produkten nicht mit einbezogen werden, solange die Aufmerksamkeit vor allem auf die Plastiktüten und die Verpackungen im Haushalt (ein Bruchteil des Gesamtabfallaufkommens) gelenkt wird während die Bau- und Produktionsabfälle von BürgerInnen nicht thematisiert werden, solange ehrliche Umwelt- und Politikbildung in den Schulen nicht gefördert wird, solange wir uns die Umwelt nicht leisten "können", werden aus Gipfeln und Dialogen wohl nur einige Flicken verteilt werden. Wir schlafen erstmal weiter während unsere Nasen wie diejenige von Pinocchio wachsen.

Moderationskommentar

Lieber Gast,

vielen dank für Ihren Beitrag. Für den Dialog würden wir uns über
konkrete Anregungen freuen. Was wären Ihrer Meinung nach zentrale
Schritte, um Ihre Punkte umzusetzen? Was braucht es, um einen
gesellschaftlichen Wandel, wie Sie ihn beschreiben, herbeizuführen?

Moderation Fielitz